@Sepithane hat ja den Link zur Synchronkartei bereits vorgestellt und ich bekomme immer Tränen in die Augen oder einen Kloß im Hals, wenn ich die Hörprobe anhöre und die Augen schließe. Da merke ich immer wieder, wie sehr er fehlt...
Ich habe auch bei Recherchen mal einen Link vom Berliner Kurier gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Hier wird auch herzerwärmend geschrieben: "Tausende Kinder haben einen ganz lieben Freund verloren."

Auch da kommt wieder dieses traurige Gefühl im Herzen. Ja, Joachim Nottke als fantastischer Erzähler, so einen Onkel hätte ich gerne gehabt, der so wundervoll Geschichten erzählen kann und dabei weder anbiedernd noch belehrend, aber trotzdem väterlich wirkt.
Hier der Link zum Berliner Kurier:
Joachim Nottke
Joachim Nottke dürfte wohl der Sprecher sein, den ich am meisten vermisse. Diese unglaublich sanfte Stimme, das freundliche Hallo, die Spielweise und und und - das geht einfach extrem ab. Auch solche Dialoge, wie "Oh nein, ich habe mir keinen Gänsebraten gekauft! Ich Schafskopf! Ist das ärgerlich" oder "Erdbeeren mit Sahne... Ob ich vielleicht auch ein paar - Oh, schade, schon alle weg" oder die scheinbar persönlichen Geschichten über seine Tante(?) oder über seine Lehrer - das kam immer so echt und ehrlich rüber. Man merkte Joachim Nottke einfach an, dass er Spaß an der Arbeit hatte, so denke ich jedenfalls.
Als Kriss Kringle im Wunder von Manhatten fand ich ihn auch brilliant. Passt doch eigentlich perfekt oder? Dieses gütige und freundliche.
Dass er auch "Granteln" kann bewies er ja in Mord ist ihr Hobby als Gerichtsmediziner und in dem Tam-Tam-Hörspiel klang er ja auch wieder ganz anders.
Was soll ich noch viel schreiben - ich könnte Seiten füllen... Jedenfalls Joachim Nottke ist durch die Hörspiele ein wichtiger Begleiter der Kindheit und weiter gewesen und ist als Erzähler (finde ich) einfach nicht zu ersetzen. Daher hat er immer einen ganz besonderen Platz im Herzen, wie auch einige Kolleginnen und Kollegen. Schade, dass es wohl kein Interview von ihm zu geben scheint. Damals gab es ja die Media-Paten leider noch nicht.
Jedenfalls danke für Ihre tolle Arbeit Herr Nottke! Durch Ihre Arbeiten bleiben Sie unvergessen! Und wer weiß, vielleicht dürfen sich "da oben" auch Millionen an schönen Geschichten erfreuen, erzählt vom einzig wahren "Erwin Erzähler".
In diesem Sinne: "Otto, jetzt ist doch keine Zeit zum Liebhaben - " Äh, ich meine: "Tschüüüüüüs, bis zum nächsten Mal"
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Hoffentlich gibt es bald das Mittagessen! Mich verlangt nach einem köstlichen FISCH!