Elke Lemansky ist ebenfalls nicht zu bremsen. Wie anderen hier geht mir ihre Art einfach nur auf die Nerven, da bekomme ich beim Hören schlechte Laune.
Extrem plump, wie Frau Lemansky ihr Ziel durchdrückt und die Mädchen trauen sich nicht, noch etwas zu sagen oder sich mit einer anderen Lehrerin zu besprechen.
Nur eine Handvoll Schülerinnen und auch nur eine Lehrerin machen sich auf, Frau Lemansky hetzt und nörgelt gleich wieder, selbst der Busfahrer Kalle bleibt nicht verschont.
Dreieinhalb Fahrstunden bis Berlin. In einigen Büchern liegt Lindenhof südlich von München.

Sie fahren um halb neun los, und pennen erstmal alle ein.
„Wie kann eine einzelne Person nur so anstrengend sein?“ fragt Fizz.
In der Pizzeria wird weiter gepampt, da freut man sich doch fast, dass Frau Lemansky beklaut wurde.
Der „gute Freund“ Roy Bernhard gibt ein Konzert, jetzt kennt man sich nur noch, weil Roy ein Video in Lindenhof gedreht hat. Anja wird komplett verschwiegen. Warum kann man nicht mal ein-zwei Sätze einflechten: „Anja geht ja jetzt auf dieses neue Internat,…“ oder ähnlich, denn raus ist sie offensichtlich sowieso.
„Fans der ersten Stunde“ – das passt doch auch einfach nicht. Roy Bernhard war längst ein Star, als er in die Nähe des Lindenhofs zog und nur weil er bekannt war, kamen so viele Leute zu dem Benefiz-Konzert.
Hanni und Nanni sind sowohl Klassen- als auch Schulsprecherinnen. Arme Hilda, nicht mal
ein Amt durfte sie behalten.

Auch Jenny hat sich offenbar als Schulsprecherin nicht halten können.
Im Hotelflur stehend rufen die Mädchen durch die geschlossene Tür in Frau Lemanskys Zimmer, bekommen den Auftrag, die Sehenswürdigkeiten nachträglich aufzuschreiben, und fassen den Beschluss, zum Konzert zu gehen: „Sie hat es ja nicht verboten“.
Vor gar nicht „allzulanger Zeit“ wurde der Clip aufgenommen. Okay, die Zeit in Lindenhof ist ja immer etwas flexibel (entsprechende Folge 17 wurde 2003 veröffentlicht). Aber immerhin ist es tatsächlich dasselbe Lied.
Frau Lemansky meckert und droht zum Frühstück, die Mädchen entlarven ihr gestriges Schauspiel und alle versprechen sich gegenseitig, sich nicht bei Frau Theobald zu verpetzen, die Mädchen verzeihen Frau Lemansky mal wieder.
Ja, es ist schwer, immer neue interessante Geschichten zu erfinden. Trotzdem ist dieses Motiv mit dem egozentrischen Verhalten der Frau Lemansky, das ewige Meckern, Verdächtigen, Lügen – und schließlich entlarvt werden, (scheinbar?) reumütig um Verzeihung bitten, einfach verbraucht.