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DDF-Bücher mit verschlossenen Seiten / "Japanische Bindung" / "Geheimbuch"
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HerrSchmeichler
Sekretär
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Blöde(?) Frage:
Kann man die Bücher auch erstmal "normal" durchlesen und im Nachhinein erst die verschlossenen Seiten öffnen?
Was ich meine, ist: Wenn man die verschlossenen Seiten öffnet und liest, erlebt man die Geschichte ja aus Sicht der Gegner (laut Buchumschlag). Das heißt dann aber doch auch, dass man in dem Sinne "gespoilert" wird, wer dahinter steckt, oder? Wie habt ihr das gemacht?
Also, mir ist schon klar, dass die Entscheidung bei mir liegt. Meine Frage ist, ob das so trotzdem sinnvoll ist oder ob die Bücher so geschrieben sind, dass es sich tatsächlich eher anbietet, nach jedem Kapitel das "versteckte" Kapitel zu lesen.
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22.02.2024 22:24
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MihaiEftimin
Ikonenjäger mit Waffenschein
   
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@HerrSchmeichler Ohne da selbst mit viel Erfahrung dienen zu können, zitiere ich mal einen Bekannten von einer anderen Plattform, der da schon etwas mehr Erfahrung hatte, und dessen erste Amtshandlung laut eigener Aussage war, er habe sie "perforiert (einfacheres Deutsch: Ick habs uffjeschlitzt)".
Ich kenne ja z.B. das "Grab der Maya" nur als Hörspiel, und da sind auch die "Gangsterdialoge" mit drin. Ich glaube stark, wenn man auch TKKG hört/liest, ist man da schon ganz gut abgehärtet, da gehört es ja quasi fast dazu.
Im Endeffekt ist es, wie du selbst sagst, deine Entscheidung, ob du vorher schon wissen willst, wer der Bösi McEvil ist. Wenn ich es richtig kapiert habe, sollten sie aber auch ohne die verschlossenen Seiten funktionieren, sonst hätte das ja nun auch keinen Sinn.
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22.02.2024 23:31
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HerrSchmeichler
Sekretär
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Ich habe jetzt endlich "Die Salztote" als mein erstes "Geheimbuch" gelesen. Nun verstehe ich das System auch besser, denn zuvor hatte ich fälschlicherweise angenommen, dass man erst das Kapitel mit den offenen Seiten liest und anschließend die verschlossenen Seiten des Kapitels öffnet und erfährt, was der/die Gegenspieler*in in dem Moment macht. Tatsächlich waren längst nicht alle "geheimen Seiten" aus der Sicht der antagonisten Partei, sondern es gab auch viele Illustrationen oder andere Texte, und es ist mir nun klar geworden, dass die Seiten 1:1 in chronologischer Reihe zu lesen sind, als wären die Seiten nicht verschlossen. Tatsächlich empfand ich das Aufschlitzen der Seiten irgendwann auch ein bisschen als "unnötiges" Gimmick. Sicherlich wurde man so beim Durchblättern des Buches nicht von den versteckten Illustrationen gespoilert, aber abgesehen davon hat es eigentlich für mich gefühlt wenig Mehrwert gehabt. Und obwohl man immer mal wieder kurzzeitig dem Blickwinkel der Gegenspieler folgt, wird man über deren Identität bis zum Schluss im Dunkeln gelassen, was mir gut gefallen hat.
Die Geschichte selbst hat mir wirklich gut gefallen, da es eine unheimliche Stimmung, einen Rätselvers und witzige Dialoge gab. Ab und an waren manche Szenen ein klein wenig holprig oder sehr schnell erzählt, aber das mag auch dem Format geschuldet gewesen sein, dass jede rechte Seite des Buches mit einem Satzende enden musste, damit das System mit dem Aufschlitzen der Seiten und dem Umblättern aufgeht.
Die Illustrationen von Silvia Cristoph fand ich mal gelungen und mal weniger gut. Zu großen Teilen bestehen sie aus (Stockphoto?) Bildcollagen und da passte die Bildqualität und Pixelgröße manchmal für mich nicht ganz zusammen. Ansonsten fand ich aber gerade die Idee mit den verschiedenen Texten sehr schön umgesetzt.
Ob die Geheimbücher wohl irgendwann mal als Hörspiel vertont werden? Im Grunde spräche zumindest bei diesem aus meiner Sicht nichts dagegen, es wie eine reguläre Folge adaptieren zu können (ohne die Gangster-Monologe natürlich).
Ich gebe dem Buch eine 9 von 10 Punkten
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19.09.2024 21:46
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