Anton hat Windpocken, vielleicht ist er deshalb erstmal perplex, als es ans Fenster klopft. Kennt er doch? Rüdiger braucht Antons Malsachen und will sich gerne mit den „Pickeln“ anstecken, weil Olga sowas mag.
Anna kommt angeflogen, etwas Geschwistergezänk, Rüdiger fliegt ab und Anna will ganz alleine angesteckt werden!

Dann wird es leider unstimmig: Anna fällt nicht auf, dass Igno von Rant früher ein Vampirkind gewesen sein will, auch Tante Dorothee ist offenbar nicht darüber gestolpert (okay, die ist ja auch verliebt

)… Das ist so konstruiert, das gefällt mir nicht.
Anton stellt Nachforschungen in der Villa Rheinblick an, tagsüber und daher zwangsläufig alleine. Er findet so allerhand, vor allem einen leeren Sarg.
Rüdiger kommt erneut zu Besuch und präsentiert seine „Gemälde“: Lauter Sonnen. Und in Antons Zimmer soll damit eine Ausstellung stattfinden, zur Eröffnung ist hoffentlich Olga dabei. Vor lauter Verliebtheit fällt Rüdiger wohl nicht ein, dass ein Vampir ohne das Desensibilisierungsprogramm sich kaum für Sonnen begeistern wird… . Und der leere Sarg interessiert ihn nicht, das tut er einfach so ab.
Kleines Olga-Intermezzo. Erscheint einfach bei Anton und nervt herum… die erste Folge mit ihr fand ich ja toll, aber hier ist das einfach nur lästig. Anton hält zwar nichts von Olga, erzählt ihr aber trotzdem alles.

um im Nachhinein zu dem Schluss zu kommen, dass Olga keine geeignete Verbündete ist.
Also macht er sich selbst zu neuen Nachforschungen aus, trifft aber unterwegs auf Anna. Die wiederum zieht bzw. fliegt alleine los. Das finde ich blöd, warum „ermitteln“ die denn nicht mal zusammen? Am besten noch mit Rüdiger dabei.
Familienrat in der Gruft Schlotterstein. Das ist eine wirklich tolle Szene, etwas Neues und endlich hört man auch mal sämtliche Familienmitglieder. Scheinen alles etwas schräg drauf zu sein.
Das mit dem Schnarchen irritiert dann aber wieder – tagsüber bekommen sie nichts mit (man denke an die Folge im Jammertal) und wer nachts schläft… naja, nehmen wir mal so hin.
„Erdmöbel, Modell 1A.“ Und: „Kein Vampir würde sich freiwillig in einen neuen Sarg legen“, aha, wieder was gelernt.
Abschließend stöbert Rüdiger den lauschenden Anton im Notausgang auf und geleitet ihn nach Hause. Noch eine Schrecksekunde: Antons Mutter weint. Weil – der Film war so traurig! Und so endet diese Folge letztlich friedlich und freundlich.
Der Titel ist etwas irreführend, Rüdiger interessiert sich überhaupt nicht für das rätselhafte Erdmöbelstück. Diese ewigen Eifersuchtsvorwürfe in alle Richtungen nerven, gut sind Antons Nachforschungen und natürlich die Szene in der Gruft. Insgesamt Mittelfeld.