Lumpi sitzt auf Antons Fensterbank – das ist Premiere. Man schmückt also erst kurz vor Weihnachten? Aha.
Lumpi jedenfalls schleppt ein „baumartiges Ungetüm“ an, über dessen Herkunft sich Antons Mutter erst Gedanken macht, als etwas darüber in der Zeitung steht.
„Wer oder was ist Lumpi?“ Der Name ist auch wirklich seltsam, die übrigen Familienmitglieder haben doch alle „normale“ Namen.
Geschenkekauf. Ist ja schon einen Weile her, dass Anna etwas von Faschingsfeier im Turnverein erzählte, das hat die Mutter wohl vergessen.

Solche Unstimmigkeiten sind immer schade.
Auf das „Lumpi hat ans Fenster geklopft“ gibt es nur noch Spott, kein Entsetzen, kein Gang zum Psychologen mehr.
Es ist Samstag, Rüdiger und Anton bestaunen Geiermeiers Tannenbaum, bis Anton niest. Er lässt sich von Rüdiger ein Taschentuch geben – wie das wohl riecht?
Tante Dorothee ist wieder da – dazu hätte es gerne ein paar Sätze mehr dazu geben dürfen. Wie ist sie drauf nach dieser Geschichte mit Igno von Rant. Und wo ist Olga abgeblieben, die sind doch zusammen losgeflogen?
Anton ist mal wieder krank, diesmal hat er Grippe, aber zum Glück nicht die transsylvanische und so ist er rechtzeitig zu Heiligabend wieder fit.
Heiligabend. Das wirklich sehr schön geworden, nur ist Anna hier ungewohnt vorlaut und unbeherrscht. Das Geschenkeauspacken ist besonders lustig anzuhören. „Walken heißt doch Kneten?“
Es soll ans Essen gehen, doch da platzt Lumpi herein. Die drei Vampire gehen, die drei Bohnsacks bleiben zurück und werden diesen Heiligabend sicher nicht so schnell vergessen.
Herrlich absurd – aber schön!
Antons Eltern hatte bisher immer etwas gegen Rüdiger und Anna, dieses Jahr werden die beiden Vampirkinder zu Weihnachten eingeladen. Und Lumpi soll bei Geiermeier und Schnuppermaul feiern. Beide Einladungen würde jeder Vampir ablehnen – wie soll er denn erklären, dass er kein Weihnachtsplätzchen isst und nicht mal einen Schluck Wasser zu sich nimmt: „Sorry, weihnachtliches Radikalfasten!“ oder wie?
Aber egal, die Folge ist wirklich sehr unterhaltsam, sie hat so etwas wie einen roten Faden und auch noch schön viel Humor. Sehr schön.