Ich würde mich in der Bewertung im Großen und Ganzen anschließen: ein solider Fall, kein Highlight, aber es gibt definitiv Fälle, die ich mit geringerer Wahrscheinlichkeit nochmal hören werde.
Den Schuldigen im Hauptfall hatte ich auch ziemlich früh in Verdacht, und beide Nebenfälle waren in ihren Ansätzen schon wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden, als sie aufgeklärt wurden. Achja, da war ja noch was - geht jetzt bestimmt so und so weiter. Und ziemlich genau so kam es auch.
Den Klappentext finde ich wieder nicht ganz gelungen. Klang für mich so, als würden Dinge aus einem bestimmten Krimi plötzlich Wirklichkeit. Und das hat mich dann schon im Vorfeld an den Adventskalender erinnert, der ja auch referenziert wird.
Ging mir beim rätselhaften Raub schon so, dass der Klappentext impliziert, irgendwelche Puppen würden zum Leben erwachen, was im Hörspiel nie zur Debatte stand.
Soweit ich die lyrischen Ergüsse des Mini-Verlegers nach dem, was ich im Hintergrund gehört habe, beurteilen kann, entgeht uns da wohl nicht viel (ich kann aber insgesamt mit Lyrik nicht viel anfangen), aber ich habe mich schon gewundert, dass die !!! schon zu nörgeln anfangen, wie langweilig es ist, bevor er auch nur zwei Verse vorgetragen hat.
Das Motiv des Hauptfalls hatte ich zwar schon geahnt, aber so richtig glücklich bin ich damit nie. Das wird auch nicht besser davon, dass es sich gefühlt in letzter Zeit häuft (auch schon im rätselhaften Raub).
Friede, Freude, Eierkuchen am Ende - die Idee, dass es eigentlich ein verkappter Adventskalender ist, finde ich gut
@marcm200.
Die erzählte Jahreszeit (Lesung am 14.2. - ich dachte schon "Oh nein, nicht schon wieder Valentinstag!") passt allerdings weder zum Adventskalender, noch zum Veröffentlichungszeitpunkt. Ich hab das nicht so im Blick, meine mich aber doch zu erinnern, dass das schon mal besser gepasst hat. War das nur Zufall? Passen die Jahreszeiten besser zu den Veröffentlichungsdaten der Bücher? Weiß da jemand was?