Bibi spielt Lufttaxi für Marita und findet eine Flaschenpost, adressiert an Bibi, Marita und Frau Kolumna, abgesendet vom Froschkönig. Besuch auf der Märcheninsel erbeten, dringend!
Der Erzähler fasst den ersten Märcheninselbesuch zusammen, Karla bucht online Tickets nach Mungo-Bungo, Marita will Kaugummi einpacken.
Ankunft auf der Märcheninsel und direkt mitten ins Problem: Handys überall.
Klicks, Likes, Follower, Social-Media, Blog, Fake-News… ganz schön ungewohnt, diese Begriffe (und dann noch so geballt) in einer Bibi-Folge zu hören.
Auf zum Froschkönig: Das Unheil kam in einer Kiste angespült: Darin waren die Handys. Und alle haben alles darüber vergessen, sogar, wer sie sind.
Bibi macht die Märchentante und liest vor, was viel mehr Wirkung bringt als die vorige moralische Ansprache.
Hätte doch ein netter Abschluss sein können, aber es kleckert noch nach und Bibi wird zur Internetmärchentante.
Reichlich absurde Handlung – gefällt mir. Mit der Zeit zieht es sich dann allerdings etwas, irgendwann ist genug über Klicks und Follower geredet. Wäre interessant, wie die Folge auf jüngere Kinder wirkt, die bislang noch (weitgehend) von Smartphone und Social-Media ferngehalten wurden: Lehnen die das jetzt eher ab oder werden sie erst recht neugierig?