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077 - Das kleine Hufeisen
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Mikosch373
dey/denen
   
Dabei seit: 26.07.2013
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Bibi & Tina - Das kleine Hufeisen (077)
Den Titel finde ich okay, aber der Klappentext ist ein richtiger Albtraum. Gut geschrieben mag er sein, aber was er ankündigt, macht mir definitiv keine Lust auf die Folge. Dabei fand ich die damals gar nicht so schlimm. Im Hinblick auf die Cover muss ich sagen, dass ich beide nicht besonders schön finde. Die Hufeisen-Anstecker kommen auf dem neuen Cover vielleicht ein bisschen besser raus, dafür gefällt mir Frau Martin auf dem alten Cover besser.
Der Anfang ist schon nervig, weil die ganze Zeit über die beiden neuen Ferienkinder geredet wird. Als ob Bibi und Tina nichts Besseres zu tun hätten, als darüber zu philosophieren, wie frech der eine und wie schüchtern der andere Bruder ist. Das mit dem kleinen Hufeisen ist zwar ganz interessant, aber einfach zu sagen, dass die beiden das Abzeichen am Ende kriegen, ist schon seltsam.
Wie Bibi und Tina den beiden Ferienkindern ihre dämlichen Fragen beantworten und jeden Mist erklären, ist auch nicht gerade unterhaltsam. Marek finde ich aber eigentlich ganz okay, er scheint ein bisschen was von Pferden zu verstehen und ist genauso genervt von Tobis nervigen Fragen wie ich. Dass Marek unerlaubt auf Max steigt und dann alles aufs Pony schiebt, nervt mich dann aber doch.
Spätestens beim Ausritt ist man dann von beiden Jungs endlos genervt: Der eine macht nie, was er soll, und der andere heult die ganze Zeit rum. Der heimliche Ausflug zeigt auch nur eines: Dass man nicht wusste, wie man die verbleibende Zeit sinnvoll nutzen soll. Warum die beiden nach dieser Aktion das kleine Hufeisen bekommen, obwohl sie nichts dafür getan haben, ist mir auch ein Rätsel.
Warum zum Teufel habe ich dieser Folge damals sieben Punkte gegeben? Die Folge ist total nervig und langweilig. Es geht von vorne bis hinten nur um zwei Ferienkinder und Bibi und Tina als Aufsichtspersonen. Das kleine Hufeisen spielt kaum eine Rolle und es ist definitiv nicht gerechtfertigt, dass Marek und Tobi es am Ende verliehen bekommen. Ich bin hier schon wieder bei zwei Punkten.
Fazit: 2 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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01.12.2023 09:10
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
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Holger ist auf einer Schulung zur Kleinviehhaltung, also müssen Bibi und Tina Reitunterricht geben. Wie gut, dass das hier ein Hörspiel ist, sonst würden die Eltern sich bestimmt beschweren.
Huch, seit wann werden Ferienkinder mit dem Auto gebracht und nicht mit der Kutsche vom Zug abgeholt.
Schon in den ersten Sekunden werden die beiden Brüder deutlich charakterisiert.
Bibi und Tina sind der Gegenpol und voller Verständnis für den ängstlichen Tobi.
Marek nervt und Tobi irgendwie auch, die ganze Szene im Stall ist zu lang.
Ein Ausflug zu viert auf drei Pferden, zur Ruine Rotenburg. Genaue Beschreibung des Aufsteigens und Losreitens. 
Nach dem Picknick machen alle ein Nickerchen, wie es eben typisch ist für 11-14jährige auf einem Ausflug. 
Marek auf Erkundungstour, endlich wird gehext, ansonsten passiert nichts weiter.
Nächster Morgen, Showdown, Marek und Tobi reiten alleine los, Marek sitzt im Brunnen fest und Tobi traut sich natürlich, alleine loszureiten, was auch problemlos gelingt. Ebenso problemlos wird Marek gerettet und es geht zurück zum Martinshof.
Dort ist der Vater der Jungs eingetroffen, Frau Martin stottert hilflos herum – früher hätte sie klare Worte gefunden.
Und schnell wird noch das Kleine Hufeisen verschenkt, auch wenn es Bibi und Tina ist, das ist doch extrem platt gemacht. Das ist (bzw. war) doch keine selbsterfundene „Auszeichnung“ für alle Ferienkinder, die man jedem gibt, der sich mal auf ein Pferd gesetzt hat.
Die Story eiert zwischen „langweilig“ und „nervig“ hin und her, gefällt mir nicht.
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18.09.2025 17:47
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Rückkehrer
Grauer Töröö

Dabei seit: 10.04.2025
Beiträge: 92
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Die Kritikpunkte nochmal aufzuzählen, würde unvermeidlich zu Redundanzen führen - ich beschränke mich also darauf, mich den kritischen Stimmen anzuschliessen und eine 2/10 dazulassen.
Was mich hier mal wieder am meisten genervt hat, war die eingleisige Erzählweise- es gibt ein Thema, einen Konflikt, ein Ensemble und das bleibt alles so, bis zum Schluss, ohne Plottwist, ohne Überraschung, ohne auch nur ein bisschen Spannung.
Die Charakterisierung der beiden Jungs ist bei mir auch exakt umgekehrt angekommen, als die Drehbuchautoren wohl beabsichtigten - ich war endlos genervt von Tobis jammerlappigem Verhalten und dem sich-wirklich-gar-nichts-Trauen. Im Gegenzug hatte ich vollstes Verständnis für den angeblich so herzlosen Bruder, der in seinen Schulferien mit einem so neurotischen Klotz-Am-Bein verbringen muss.
Stimme auch zu, dass hier (mal wieder) eine Lerngelegenheit verschwendet wurde, wie es ja leider oft passiert, wenn die Autoren Reit-Interna nur für den Titel zusammenklauben. Mir war komplett neu, dass es ein Kleines Hufeisen gibt- aber anstatt das tatsächlich seriös zu behandeln, drehen wir uns lieber 45 dahinplätschernde Minuten im Kreis, bevor dann am Schluss alle ihre Teilnahmetrophäen in den Händen halten.
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19.05.2026 03:54
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