Mal wieder ein unentschiedenes Wettreiten. Im Schloss steht ein Fest an, lauter wichtige Leute kommen und Bibi und Tina dürfen ein Showreiten veranstalten. Früher hätte sie sich dem Schloss kaum nähern dürfen, so ändern sich die Zeiten.
Eine Neuigkeit auf dem Martinshof: Ein Ferienkind wird erwartet, aber Lara ist kein gewöhnliches Mädchen, sie ist blind. Reiten kann sie schon und … oh, da ist sie schon. Wie spontan ist das ganze denn geplant worden?
Lara ist freundlich, das ist schon mal gut. Ein paar Erklärungen werden eingeflochten: „Ich bin nur blind, nicht auf den Kopf gefallen.“ Aber einen Unfall hat es doch gegeben und um die Folgen geht es in dieser Folge.
Erst traut Lara sich ein Jahr nicht mehr auf ein Pferd, und jetzt wirft sie frühmorgens Bibi und Tina aus dem Bett, weil sie keinen Augenblick länger mehr warten kann.
Aber: „So einfach ist es eben doch nicht, habe ich schon befürchtet“, stellt Tina fest, als Lara vor dem ersten Aufsitzen flüchtet.
Bibi und Tina setzen sich mit verbundenen Augen aufs Pferd, was bei Tina nicht so recht klappt. An Amadeus liegt es nicht, sagt Lara und zum Beweis reitet sie spontan eine Runde.
Das wäre also gelöst und nun geht man die Show beim Grafen an: Eine Inklusionsshow. Und der Graf will den Hintergrund aufkrempeln.
Vorher noch ein Ausritt. Lara wird leichtsinnig, und das trotz ausdrücklicher Warnung. Bisher war sie doch so super vernünftig. Immerhin kommt man so zur einzigen Hexerei in der Folge. Jetzt will sie sofort nach Hause und nie wieder reiten. „Es ist doch nichts weiter passiert“, sagt Alex. Was allerdings nur an Bibis Hexerei liegt.
Abschied am Bahnhof, Lara schluchzt alleine – huch, der Graf ist da! Was für ein Gespräch. Schließlich bleibt Lara doch. Hin und her… anstrengend. „Ganz schön auf Trab gehalten“, nennt der Graf es.
Dann gibt es natürlich ein Happy End, ziemlich rührend.
Der erste Teil ist sehr gut anzuhören, aber dann zieht es sich.