Endlich mal wieder eine Folge, die mir so richtig gut gefällt.
Es fängt gleich gut an. Erstmal Alltag, aufstehen, Elli muss sich ausgerechnet mit Jenny und Fizz ein Zimmer teilen. Dann wird es dramatisch, der Balkon bricht unter Elli zusammen und sie kann nur gerade eben festgehalten werden.
Große Aufregung und eine Lauschattacke. Diesmal wird Frau Theobalds Gespräch mit Leuten von Bau- und Schulamt belauscht, was immerhin gleich zugegeben wird. Rosemarie Wohlbauer, die später die Rolle der Frau Theobald übernehmen wird, ist hier als Frau Meyerhoff zu hören.
Frau Roberts sorgt für Ordnung: „Hier gibt es nichts zu sehen!“
Noch eine Lauschattacke, diesmal sogar gemeinsam geplant. Eine Lehrerkonferenz. Das ist, glaube ich, zum ersten Mal im Hörspiel zu hören. Sonst wird nur manchmal erwähnt, dass eine stattfindet.
Hanni will bei allen Eltern sammeln, deren Töchter jemals das Internat besuchten. Das Internat gibt es seit 1954, da dürften im Jahre einige Menschen zusammenkommen.
Letztlich sind es fünf dicke Aktenordner mit ehemaligen Schülerinnen und fast hundert werden angeschrieben.
Das Direktionsbüro mit allen möglichen vertraulichen Unterlagen ist immer unverschlossen, das Lehrerzimmer ist dagegen abgeschlossen. Während der Schlüssel beschriftet im Direktionsbüro hängt. Lindenhof-Logik.
Zuletzt in Folge 46 als Mitschülerin erwähnt, ist Carlotta nun Ehemalige und geht in eine Artistenschule in Barcelona.
Claudine hat nun einen Nachnamen: Barell.
Ebenso Katrin, in den Büchern heißt sie „Gregory“, in den Hörspielen hatte sie bislang gar keinen Nachnamen, nun heißt sie "von Steuben". Und es ist endlich klar, dass sie Ehemalige ist, denn explizit erwähnt wurde das nicht, sie war nach Folge 2 einfach weg. Ausgerechnet Elli erinnert sich, dass Katrin beim heimlichen Zirkusbesuch dabei war. Der fand in Folge 2 statt, Elli kam erst in Folge 3 dazu. Muss ihr wohl jemand eindrücklich erzählt haben.
Man muss sich ziemlich gut mit Computern auskennen, um bei „Visagebook“ eine Seite zu erstellen? Na gut, die Mädchen werden ja von sowas fern gehalten, selbst Tessi und Fizz scheinen Visagebook vergessen zu haben.
Letztes Jahr gab es eine Computer-AG und ein(!) Computer steht noch da?
Frau Lemansky kann sich tatsächlich mal nützlich machen und Frau Theobald bekommt einen Vornamen, sie heißt Magdalena.
Sadie ist mal kurz zu hören, jetzt wieder mit dem Nachnamen „Green“, auch Carlotta darf als Besuch ein paar Sätze sagen.
Was ist das für eine seltsame Mitternachtsparty von der sie reden? Mamsell hat sie erwischt, aber nichts verraten, überall standen Limoflaschen? In Folge 1 wurden sie von Fräulein Kennedy erwischt und es standen Flaschen im Zimmer und sie wurden nicht verraten. Mamsell hat in Folge 13 versehentlich mitgefeiert und deshalb nichts verraten.
Carlottas Eltern? Also Vater und Stiefmutter, denn die Mutter lebt nicht mehr. Bei Sadie das Gleiche.
Ziemlich rasant wird die Zusammenkunft abgehandelt, Jenny darf dann plötzlich vor allen Leuten austicken und Frau Lemansky zeigt für die Verdächtigungen Verständnis.
Lustig: Die Zwillinge reden über Herrn Lachner, den Vater von Corny. Hanni-Sprecherin Regine Lamster war in den Folgen nicht dabei und Nanni-Sprecherin Manuela Dahm sprach besagte Corny

. Herr Lachner war nicht Schulrat, sondern Landrat.
Und noch eine Lauschattacke, diesmal versehentlich. Und Nanni darf auch noch austicken, obwohl das besser zu Hanni passen würde. Und dann noch eine Lauschattacke und alle Hintergründe sind aufgeklärt.
Natürlich ist am Ende alles gut, der Lindenhof ist gerettet und die Serie kann weitergehen.
Wegen der Überlänge habe ich die Folge nicht an einem Stück gehört, aber ich fühlte mich wirklich gut unterhalten. Die Sprecherliste ist relativ lang und es sind ein paar interessante Sprecher dabei, unter anderem Dagmar Berghoff.