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166 - Das verhexte Labyrinth
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
Beiträge: 1.451
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Wind, Blätter fliegen, Haare fliegen. Nicht das beste Wetter für einen Hexenbesenflug, findet der Erzähler … Es ist Herbst!
Pfannkuchen zum Mittagessen bei den Damen Blocksberg, nette kleine Unterhaltung, Barbara will zur späten Apfelernte bei Amanda, Bibi etwas mit Moni unternehmen.
Pädagogische Einheiten zum Thema „wie beschäftige ich mich im Herbst“. Laubengel (Lauben-gel? 
) und Pfützenspringen. Und Bibi hext und hext. Es geht ins Heckenlabyrinth bei Schloss Klunkerburg. Wobei das Schloss selbst keine Rolle spielt, das Labyrinth hätte auch woanders oder ein Maislabyrinth auf Bauer Brösels Bauernhof sein können.
Bibi ist das ganze zu langweilig und so hext sie kurzerhand und geht davon aus, dass alle sich freuen werden. 
Allerdings hört man von den anderen Leuten gar nichts, da hätte man ruhig ein paar „Hey, was ist denn jetzt los“ einspielen können.
Szenenwechsel. Barbara und Amanda im Garten, Oma Grete und Erfinder Eddi Eddison fahren mit dem Apfel-o-mat 3007 vor. Es handelt sich um eine Apfelerntemaschine… und, wie sollte es anders sein: Die Maschine funktioniert nicht wie vorgesehen, aber man ahnt, dass sie später im Zusammenhang mit dem Mauerlabyrinth hilfreich sein wird.
Rätsellösen im Labyrinth… hoffentlich können alle Anwesenden lesen und Deutsch verstehen. Und Stufen überwinden und Rechnen…. Ja, ich weiß, es ist nur ein Hörspiel. Und man bekommt immerhin einen Eindruck davon, dass andere das Mauerlabyrinth nicht gut finden: Die Mädchen treffen auf Karla Kolumna, der das Labyrinth mit den Hecken gefiel, es sollte erheitern und entspannen! Etwas seltsam finde ist, dass sie nicht sofort bei Bibis Anblick ruft: „Du warst das also!“ Alle sind im Labyrinth gefangen. Auf zur Aussichtsplattform, vielleicht kann man den Ausgang sehen.
Zurück zur inzwischen beendeten Apfelernte, auch hier wird fleißig gehext. Man schaut in der Hexenkugel nach, wo die Mädchen bleiben und entdeckt die Misere.
Auf der Plattform stellt man derweil fest, dass es unmöglich ist, zum Ausgang zu gelangen, andere Besucher bemerken die drei da oben und beschweren sich. Barbara und Amanda fliegen ein, können aber nicht landen. Der Hexfehler ist schnell gefunden, Bibi hat das Wort „Bann“ verwendet und damit einen solchen ausgelöst, deshalb funktioniert keine Hexerei. Anfangs konnte Bibi doch noch Rästellösungen hexen?
Amanda beruhigt Bibi, Barbara fliegt davon, um im Hexbuch nachzusehen und kommt mit Eddi Eddison und dem Apfel-o-mat zurück, welch' Überraschung 
. Damit soll er das Labyrinth einreißen, später kann man es ja wieder heilhexen.
„Legen Sie los!“ Und die Leute? Sollte man die nicht irgendwie vorwarnen? Egal, es geht gut, alle klettern freudig ins Freie. Der Bann kann doch aufgelöst werden: Man muss einfach das letzte Rätsel am Ausgang lösen und über die eingerissenen Mauern klettert man hin. Wie groß bzw. klein ist eigentlich das Labyrinth, wenn es mal eben nahezu komplett eingerissen werden kann?
Das letzte Rätsel wird gelöst, das Labyrinth in den Ursprungszustand gehext… Sensationell!
Und zum Abschluss *mampfschmatz* gibt es Oma Gretes Apfelkuchen.
Joa. Läuft und läuft… Bibis Stimme lässt sich angenehm anhören, nicht zu schrill dieses Mal.
Ich bin nicht die Zielgruppe, mir war das mit dem Reden über den Herbst zu viel und zu unnatürlich. Ansonsten war einfach viel absehbar; die frisch erfundene Maschine, die nicht tut, was sie soll und trotzdem nützlich ist; die unbedachte Hexerei, die zum Hexunfall wird… Tut nicht weh, macht aber auch nicht wirklich Spaß.
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10.10.2026 16:18
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C.D.v.F.
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 15.03.2026
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Mich hat die Folge leider auch nicht so sehr begeistern können.
Die Story an sich war schon ganz in Ordnung, aber irgendwie fand ich sie sprachlich etwas eigenartig: Die Dialoge klangen teilweise sehr abgelesen und gestelzt, und wie ich finde, generischer als in anderen Bibi-Hörspielen. Vieles wirkt auch eher wie für einen geschriebenen Text konzipiert - etwa in einem Grundschullesebuch oder in sonst irgendeinem pädagogischen Zusammenhang zum Thema Jahreszeiten - als für ein Hörspiel.
Außerdem ist der Teil zu Anfang mit den Gesprächen über Herbstaktivitäten und Laubengel und so weiter so gähnend langweilig, dass ich mich zusammenreißen musste, das Hörspiel weiterzuhören.
Danach kommt die Handlung aber doch noch etwas mehr in Fahrt.
| Zitat von Basti: | Und es geht um Laubengel machen und Pfützenspringen. Das finden 13-jährige wirklich cool? Ich hab kurz gedacht, wir sind bei Benjamin Minis.
Bibi muss sich einen Würfel herhexen um die Anzahl der Augen zu zählen? |
Darüber habe ich mich auch gewundert beim Hören. Genauso wie über die fehlenden Reaktionen/scheinbare Abwesenheit der Museumsmitarbeiter und sonstiger Geräuschkulisse.
Ganz gut gefallen hat mir in dieser Folge Karla Kolumna von der Sprechweise her, genauso wie die anderen Hexen bzw. Apfelpflücker.
Alles in allem keine gänzlich schlechte Folge, teilweise auch ganz nett anzuhören, aber schade, dass man nicht mehr daraus gemacht hat!
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13.10.2026 21:04
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Vanillepudding
Grauer Töröö

Dabei seit: 25.08.2026
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Eine Folge, bei der ich mir eigentlich ein bisschen mehr versprochen hatte, weil das Labyrinth ja ein spannender Raum sein könnte. Vielleicht war ich deshalb auch besonders enttäuscht, dass die Folge 08/15-mäßig abläuft und für mich eine Mischung aus wirr uns belanglos ist. Dass es einfach ein Hexfehler war, haben wir nun wirklich schon diverse Male als Problem präsentiert bekommen (und dass Bibi so unkompliziert einen fast irreversiblen Bann aussprechen kann, hat mich doch ein wenig erstaunt).
Dass es mehrere Schauplätze gibt, hätte charmant sein können, aber ganz ehrlich: Ein Labyrinth, das von den Figuren schon als langweilig bezeichnet wird, in der einen Szene und einige Frauen bei der Apfelernte in der anderen Szene, das ist alles ziemlich belanglos und ich frage mich, wen man damit begeistern will.
Ähnlich wie mit dem üblichen Hexfehler ist es auch mit der üblichen missglückten Erfindung von Eddi Edison. Ich bin ohnehin kein Fan der Figur, weil sie meiner Meinung nach ziemlich farblos bleibt und die Folgen, in denen Eddi auftritt, oft ähnlich ablaufen. Dass man hier beides kombiniert, macht es auch nicht direkt spannender.
Meine Güte, was hätte man mit dem Labyrinth alles machen können. Im Mythos ist ja bekanntermaßen z. B. der Minotauros in einem Labyrinth gefangen, aber auch andere Zauberwesen könnten da ja sicher vorkommen. Oder man denke daran, wie spannend solche Orte auch sonst in der Kinder- und Jugendliteratur sein können, z. B. in Harry Potter und der Feuerkelch. Auch die Idee des sich verschiebenen Labyrinths (wie im Verrückten Labyrinth) hätte man ja interessanter umsetzen können, indem man sie überhaupt irgendwie in die Handlung integriert.
Die Dialoge finde ich überwiegend hölzern, ohne sprachlichen Witz oder charakterlich interessante Momente. Es gibt keine natürlichen Gespräche, sondern funktionale Sprachwechsel, manchmal mit kleinen lehrreichen Einschüben, alles ziemlich gekünstelt.
Die Sprecherleistung war wie immer in letzter Zeit okay, aber für mich oft zu nah am Overacting, wobei ich finde, dass Susanna Bonasewicz dieses Mal wieder entspannter spricht und damit angenehmer zu hören ist. Am besten durch stimmliche Differenziertheit und Natürlichkeit meines Erachtens Lina Rabea Mohr. Auch Santiago Ziesmer war solide, er spricht halt wie er spricht, aber das macht er konsequent.
Was gibt es neben einigen Sprecher:innen Gutes zu sagen? Ich finde nicht viel Ausdrückliches. Es ist eher so, dass manche Dinge nicht ganz schlecht sind, dass man es sich noch langweiliger, noch generischer, noch uninspirierter vorstellen könnte. Aber insgesamt wirkte diese Folge auf mich leider wie ein Mosaik aus austauschbaren Elementen mit schneller, flacher Produktion.
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13.10.2026 21:57
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C.D.v.F.
Blauer Töröö
 
Dabei seit: 15.03.2026
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| Zitat von Kartoffelstampfer: | | Fun Fact: Es ist kein Wunder, dass Bibi und Moni sich im Heckenlabyrinth problemlos zurechtfinden - in einem Labyrinth kann man sich nämlich gar nicht verlaufen, da es nur einen Weg gibt. Was die beiden sich offenbar erhofft haben (weil im alltäglichen Sprachgebrauch die Begriffe synonym verwendet werden), ist ein Irrgarten. |
Daran dachte ich auch bei dem Titel, ob sie diesen Unterschied wohl irgendwie aufgreifen in der Folge, weil es ja auch im Klappentext so formuliert ist, dass sie aus dem Labyrinth einen Irrgarten hext.
(Begriffsmässig ist Labyrinth glaube ich eher der Überbegriff und Irrgarten eine Unterart, oder?)
Vielleicht auch für diesen Info-Bonus zum Schluss wäre es doch ein ganz schönes Thema gewesen, etwas die Geschichte oder Bedeutung des Irrgartens bzw Labyrinths zu beleuchten, vielleicht auch den Garten von Schloss Klunkerburg, oder Karla Kolumna lässt sich dazu aus oder so. Naja, hätte ich jetzt zumindest interessanter gefunden als Eddi.
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17.10.2026 23:07
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17.10.2026 23:09
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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1. Experte: Die drei ???
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Nach dieser Folge dürfte wohl endgültig klar sein, dass die Serie nur noch einen einzigen Plot hat und diesen jetzt in möglichst vielen teilweise halbwegs kreativen Settings wiederkäut. In Neustadt. In einem Bild. In einem Spukschloss. Auf einem Hexentreffen. In Altenberg. In einem Hotel. In einem Labyrinth. Fortsetzung folgt.
Zuerst wurden alle möglichen - und unmöglichen - Tiere verhext. Jetzt ist es halt der Ort, den man für die immer gleiche Geschichte variiert. Dass man dabei coole Settings leichtfertig verschenkt, scheint man entweder nicht zu bemerken oder - weil das Geld ja eh fließt - nicht allzu dramatisch zu finden.
Das Problem ist - selbst, wenn die Folge einigermaßen für sich stehen würde, würde sie nicht funktionieren. Das Storytelling ist bodenlos. Da gehen Bibi und Moni zum Heckenlabyrinth, wälzen sich vorher noch ordentlich im Dreck, aber bevor sie dort ankommen, geht's rüber zur Apfelernte von Barbara, Amanda und Grete, der wir dann erstmal zehn Minuten zuhören dürfen. Spätestens als Eddi Eddison angeflogen kommt, weiß man bereits, dass der Autor irgendwie gedanklich abgeschweift ist. "Was wollte ich nochmal erzählen?" *kurzaufdentitelderfolgeschau* "Ach ja, Labyrinth. Und die Serie heißt Bibi Blocksberg. Stimmt, da war ja was."
Also rüber ins Labyrinth und Bibi das machen lassen, was sie immer macht, wenn ihr langweilig ist: Unüberlegten Kram, den sie alleine nicht wieder ausgebügelt kriegt. Eigentlich schade, dass es noch so lange bis zur 200 ist, sonst könnte man allmählich mal eine Folge einschieben, in der die Althexen keinen Bock mehr haben, ihren Mist auszubügeln. Die haben immerhin genug anderes Zeug zu tun. Die Äpfel ernten sich schließlich nicht von alleine...
Das größte Rätsel der Folge ist allerdings nicht, wie man aus dem Labyrinth wieder rauskommt, sondern eher, wie man es hinkriegen soll, 21x7 ohne Taschenrechner auszurechnen. An dieser Stelle merkt man dann, dass im Skript wohl eigentlich Marita stand und man das kurzerhand durchgestrichen hat, denn Moni schafft die Aufgabe trotz lauter Sechsen im Zeugnis.
Irre ich mich eigentlich, hat man die Kritik an Ulrike Stürzbecher erhört oder wird sie einfach alt? Sie geht nicht mehr ganz so nervig in ihre Performance rein wie bisher, zumindest war das mein Empfinden. Vielleicht ist ihr aber auch aufgefallen, dass die Autoren sie mittlerweile selbst bei Benjamin bevorzugt aus einer Folge rausschreiben und sie hat darüber nachgedacht, woran das wohl liegen könnte. Sehr selbstreflektierend!
Damit die Apfel-Story irgendeinen Sinn hat, wird sie über Eddi noch halbherzig mit der Labyrinth-Story verbunden. Natürlich kann Bibi als Junghexe mal so eben einen Hexenbann auslösen, der sich nur wieder auflöst, wenn man ein total vertracktes Kinderrätsel löst. Die Hexenwelt wird auch immer lächerlicher.
Wirklich witzig ist eigentlich nur, dass Bibi endlich mal von namenlosen Statisten angepflaumt wird, dass sie ihren Mist gefälligst wieder ausbügeln soll. Das und die Idee mit dem Labyrinth ist mir dann der zweite Punkt so gerade eben noch wert.
Ich weiß, Namenswitze gehören sich nicht, aber der Hype um den Autor wegen einer passablen Einstiegsfolge ist für mich längst verflogen. Er macht beeindruckend schnell denselben Kram, den andere auch machen. Und ja, das ist wirklich "schlecht".
Ich bin schon ganz gespannt, wo die nächsten zehn Hexunfälle sich abspielen werden. Mein Vorschlag: Nordsee
2/10
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20.10.2026 08:11
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