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050 - Das Kürbisfest
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Mikosch373
dey/denen
   
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Bibi & Tina - Das Kürbisfest (050)
Ein Kürbisfest klingt natürlich nach Herbst, deshalb macht der Titel mir immer große Lust aufs Hören. Das neue Cover ist auch wunderbar. Die Kürbisse kommen viel besser zur Geltung, leuchten richtig von innen heraus, und auch Freddy sieht man viel deutlicher! Es herrscht einfach eine warme Stimmung auf dem Cover. Der Klappentext wird der Folge aber leider nicht gerecht.
Den Anfang mit dem Mühlenhofbauern, der Bibi und Tina die Kürbisse gibt, finde ich eigentlich schön. Allerdings kann ich nicht ganz nachvollziehen, dass der Mühlenhofbauer die vielen Kürbisse nicht auf dem Markt verkauft oder andere Höfe abklappert, um sie loszuwerden. Sie einfach in eine Grube zu kippen, ist nicht nur Verschwendung, es passt auch einfach nicht zum Mühlenhofbauern. Die Osterlämmer wollte er doch auch ums Verrecken verkaufen.
Wie Bibi und Tina Ralph und Reni kennenlernen, ist sehr natürlich und ich mag sehr, dass Tina als geübtes Reiterhofmädel den Fehler in der Kutsche findet. Schön ist auch, dass Bibi die Kutsche verhext und dass sie und Bibi Ralph und Reni zur Schmiede begleiten. Freddys Interesse an Reni ist ganz süß, aber so richtig was draus gemacht hat man in der Folge ja nicht.
Den Besuch von Falko und Alex auf dem Martinshof mag ich auch sehr. Wie Bibi und Tina Alex zum Mitglied des Festkomitees ernennen und Alex diese Aufgabe dann auch mit vollem Einsatz erfüllt, ist toll. Das mit der Katze ist auch ganz süß, aber mein Highlight ist eigentlich, dass Frau Dr. Spitzweg nochmal auftaucht. Ich wüsste ja gern, wo Robert diesmal ist, wieder bei einem Hilfsprogramm in Afrika?
Interessant finde ich, dass Bibi, Tina und Frau Martin einfach beschließen, dass die Katze auf dem Martinshof bleiben darf. Was, wenn die Katze das nicht will? Wenn sie einfach abhaut, sobald ihre Verletzung abgeheilt und ihre Jungen geboren sind? Vielleicht hat sie ja genau das getan. Nach dieser Folge hören wir jedenfalls nie wieder was von Minky und ihrem Wurf Kätzchen.
Beim Schmücken wird es dann lustig, als Alex das Aufhängen als Männersache bezeichnet und Bibi, Tina und Reni die Situation retten müssen. „Wir wollten erst unsere starken Männer bewundern!“ ist ein perfekter Konter von Tina. Aber mir fällt bei meinem Marathon gerade auf, dass Alex sowas öfter raushaut. Das ist mir früher nie aufgefallen. Also wirklich, ich dachte Alex wäre Feminist!
Was mich früher aber immer sehr stark beeindruckt hat, ist, was Frau Martin und Frau Dr. Spitzweg alles aus Kürbis zaubern. Die vielen Kuchen, die Kürbis-Bolognese und was weiß ich noch alles. Essen würde ich aber wahrscheinlich nichts davon, Kürbis geht für mich maximal in einer Kürbissuppe. Ob Kürbissuppe vielleicht in dem Topf ist, an dem Tina sich die Finger verbrennt?
Freddy als Kürbisgespenst finde ich super, vor allem im Hinblick auf „Allein im Schloss“, wo er ja auch Gespenst spielt. Dass Bibi mit ihm auf Kartoffelbrei fliegen will, damit er die Kerne von oben werfen kann, ist eigentlich auch cool, nur frage ich mich, wie sie sich und Kartoffelbrei unter Freddys Laken verstecken will. Das stelle ich mir schwierig vor. Sitzt Freddy auf ihren Schultern und das Laken hängt runter?
Das Fest selbst ist wirklich festlich mit den ganzen Kürbisspielen. Das mit dem Wettreiten um den Kürbis verstehe ich aber nicht so ganz. Einerseits sind es eine Mannschaft und eine Gegenmannschaft, andererseits reiten alle gegeneinander und nur einer kann gewinnen. Auch der Preis ist ein bisschen komisch. Für Reni und Ralph ist ein Urlaub auf dem Martinshof toll, für Tina wäre das gar kein Preis.
Es wäre natürlich eine Möglichkeit, dass sich der Preis ändert, je nachdem, wer gewinnt. Aber dann hätte Bibi sich am Ende verhext, denn wenn Uwe mitkommen dürfen soll, wie es der Erzähler sagt, hätte sie gleich einen Urlaub für drei Personen hexen müssen. Die Vorstellung, dass der Graf dieses Rundum-Wohlfühlwochenende auf dem Martinshof gewinnt, ist aber auch witzig.
Alles in allem eine wirklich gelungene Folge. Die Herbstatmosphäre wird durch die Kürbisse, das gemeinsame Dekobasteln und den Gespensterspuk von Bibi ganz deutlich, ohne dass das Wetter bemüht wird, das Kürbisfest ist toll und Reni und Ralph sind sympathische Figuren. Außerdem erleben wir nochmal Frau Dr. Spitzweg und Freddy wird endlich als Freund von Bibi, Tina und Alex betrachtet.
Fazit: 8 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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27.11.2023 10:01
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
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Mal wieder Ferienkinder, aber dieses Mal vom Mühlenhof – das Gespensterpferd lässt grüßen. Obwohl die Folge nicht besonders aufregend ist, mag ich sie irgendwie. Die Geschichte wird ganz gut erzählt, Ralph und Reni sind zum Glück etwas älter als die üblichen Martinshof-Ferienkinder und deshalb stören sie auch nicht und ich mag den Dialog zwischen den Geschwistern sehr, der andeutet, dass die Figuren auch eine Vergangenheit haben, über die aber der Mantel des Schweigens gelegt wird. Derartige Unterhaltungen machen Einmal-Charaktere für mich immer etwas greifbarer, weil sich nicht unnötig künstlich toterklärt wird und man trotzdem das Gefühl bekommt, die Personen wären nicht bloß für die Geschichte geboren.
Sehr schön ist der erneute und leider schon letzte Auftritt von Dr. Gudrun Spitzweg. Heute dürfte es schwierig werden, sie noch zu verwenden – es sei denn, man würde die Rolle als Gag auf Metaebene Evelyn Meyka geben (die Gute ist übrigens mittlerweile stolze 86 Jahre alt! Ich habe diese Umbesetzung nie verstanden, hätte aber auch gedacht, dass sie jetzt maximal Mitte 60 ist. Es war ja nicht so, dass man ihr das Alter in ihren letzten Folgen extrem angemerkt hat).
Die Sache mit Minky (Kreativität kennt keine Grenzen) erinnert natürlich auch sofort an die 31, was dann auch angesprochen wird. Ganz ehrlich… wenn ein Hund pausenlos bellt, ist er schlicht und ergreifend schlecht erzogen. Ohne Hofhunde würden wir unseren Hof vielleicht schon gar nicht mehr führen, ist alles Gewöhnungssache, die Tiere tun aneinander nichts. Katzen sind noch unproblematischer. Die wandern mitunter auch ab, wenn es ihnen woanders besser gefällt und das ist auch völlig okay so, Katzen sind extrem freiheitsliebende Tiere. Daher ist es auch kein Thema, Minky auf dem Hof ein Zuhause zu geben, solange man ihr die Entscheidungsgewalt über ihre Verweildauer überlässt (und das ist bei Hofkatzen zwangsläufig der Fall, man wird sie kaum permanent in einem Schuppen halten).
Nelly Sand geht mit der Geschichte einen ziemlich risikolosen Weg. Keine Experimente, einige vertraute Stimmen, bekannte Handlungsmuster, aber trotzdem noch was Neues.
Gelungen, ohne besonders stark zu sein. Eine solide 8.
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30.11.2023 15:13
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30.12.2023 14:41
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Mikosch373
dey/denen
   
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| Zitat von Mangobanane: | | Die Geschichte wird ganz gut erzählt, Ralph und Reni sind zum Glück etwas älter als die üblichen Martinshof-Ferienkinder und deshalb stören sie auch nicht und ich mag den Dialog zwischen den Geschwistern sehr, der andeutet, dass die Figuren auch eine Vergangenheit haben, über die aber der Mantel des Schweigens gelegt wird. Derartige Unterhaltungen machen Einmal-Charaktere für mich immer etwas greifbarer, weil sich nicht unnötig künstlich toterklärt wird und man trotzdem das Gefühl bekommt, die Personen wären nicht bloß für die Geschichte geboren. |
Ja, Show don't tell schön angewandt.
| Zitat von Mangobanane: | Sehr schön ist der erneute und leider schon letzte Auftritt von Dr. Gudrun Spitzweg. Heute dürfte es schwierig werden, sie noch zu verwenden – es sei denn, man würde die Rolle als Gag auf Metaebene Evelyn Meyka geben (die Gute ist übrigens mittlerweile stolze 86 Jahre alt! Ich habe diese Umbesetzung nie verstanden, hätte aber auch gedacht, dass sie jetzt maximal Mitte 60 ist. Es war ja nicht so, dass man ihr das Alter in ihren letzten Folgen extrem angemerkt hat).
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Evelyn Meyka ist doch damals in den Ruhestand gegangen, da musste ja jemand anders her.
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Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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30.11.2023 16:12
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HildaW
Junghexe
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Beiträge: 1.448
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Hindernisreiten um Schafe drumherum. 
Okay, ist 'Bibi und Tina', da geht das. Ebenso wie die Übernahme einer ganzen Wagenladung Kürbisse.
Tina will am Teich die Enten füttern, aber vorher kommen ihnen Mühlenhofferienkinder in die Quere. Die Kutsche ist kaputt – Bibi hext sie zwar nicht heil, aber immerhin rutscht man wie auf Kufen. Irgendwie unpraktisch, wenn kein Schnee liegt, aber egal.
Freddy flirtet mit Reni. Ralph merkt an: „Es gibt noch den großen Bruder.“ Und Freddy erkundigt sich: „Haut der?“
Bibi und Tina haben also neue Freunde gefunden, geht ja immer schnell im Hörspiel. Eine Reitstunde und die Idee zum Kürbisfest. Ganz Falkenstein soll kommen, Planungen – und eine Findelkatze. Und praktischerweise taucht Tierärztin Gudrun ausgerechnet jetzt wieder auf. Sie vertritt Robert immer, wenn er auf Reisen ist. Aha. Die Katze darf bleiben, auch mit Jungen.
„Sie bellen in der Nacht nicht bei jedem Geräusch“, erklärt Bibi, was Frau Martin offensichtlich amüsiert: „Das wäre wirklich ungewöhnlich!“
Btw: Was ist eigentlich aus den Kätzchen aus Folge 6 geworden?
Man findet eine Lösung, wie die drei Geschwister noch länger bleiben können und neben den Vorbereitungen für das große Fest kann man auch noch Deko basteln und verkaufen.
Freddy als Kürbisgespenst darf bei Bibi mitfliegen und der Graf will unbedingt ein neues Sattelfett testen und findet bei der Gelegenheit Minky mit ihrem Nachwuchs. Zum Abschluss noch ein Kürbiswettreiten mit einem Preis, der nur für Reni und Ralpph interessant ist – das ist doof, konnte doch keiner wissen, wer am Ende gewinnt.
Eine ganz nette Folge, ein paar schöne Elemente, kann man mal hören.
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01.07.2025 17:57
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