Alternativer Folgentitel: Anton und der Psychologe
Anton soll mal wieder zum Psychologen, denn der abgebrochene Urlaub könnte einen seelischen Schaden hinterlassen haben, befürchtet zumindest sein Vater.
Die Praxis des Psychologen scheint in seine Wohnung integriert zu sein; im Wartezimmer findet Anton ein Flugblatt: Die Bürgerinitiative, die den Friedhof rettete, wurde vom Psychologen ins Leben gerufen. Den hat Tante Dorothee angerufen – habe ich richtig geraten

. Dabei geht es Herrn Schwartenfeger gar nicht um Friedhof an sich, sondern um Vampire, die dort wohnen könnten. Die Plaudereien über den seltsamen Patienten, überhaupt diese ganze Darstellung der Gespräche sind so herrlich weit an jeder Realität vorbei.
„Nein, ich will nicht vorrechnen!“ Anton träumt von seinem Mathelehrer.

Und Rüdiger braucht Hilfe beim Haarewaschen. Eine lustige Szene, wenn auch unwichtig für die Geschichte. Hätte man eigentlich als Einstiegsszene nehmen können und wegen des Alptraums und der Schlafwandelei hätten die Eltern Anton wieder zum Psychologen gebracht.
Aber so gibt es nur Ärger für Anton und anschließend kommt Anna Besuch. Dieses ewige Drama ums Kleid interessiert mich nicht, Anna dagegen interessiert sich nicht für den Vielleicht-Vampir.
Den Anton dafür schon bald persönlich begutachten kann. Das Gespräch danach mit dem Psychologen ist etwas nervig-seltsam, der erstellt ein Lernprogramm für Vampire, kennt sich aber kaum aus.
Anna ist währenddessen verzweifelt wegen der gewachsenen Zähne, da steige ich allmählich nicht mehr durch, wann sie da wie weit ist und von was sie sich gerade ernährt.
Noch mal zum Psychologen, ob Igno von Rant nun Vampir ist oder nicht: Er scheint Tante Dorothee zu kennen...
Zum Abschluss noch etwas Erlkönig unterm Kopfkissen.
Die Folge wirkt etwas wie ein Vorlauf zu einer eigentlichen Geschichte, so manches ist nett anzuhören, aber irgendwann zieht es sich doch etwas.
Was mich immer wieder irritiert, sind diese Melodien, die ich sonst nur aus „Reiterhof Dreililien“ kenne. Die ist für mich so mit der Serie verknüpft, ich erwarte da immer, Alexandra Doerk in ihrer Rolle als Nell/Erzählerin von Hazel und Jörn reden zu hören.