Bibi Blocksberg 102 – Die Ballett-Tanzgruppe
„Und wie sehen wir aus?“
„Wie ganz, ganz böse Hexen!“
„Also praktisch wie immer, Töchterlein!“
Nachdem ich die Folgen 100 und 101 bereits kannte, klafft nun wissenstechnisch wieder eine Lücke bei mir bis zur 107. Von dieser Folge erwarte ich nicht sonderlich viel. Titel und Klappentext sprechen mich absolut null an, Ballett ist gar nicht mein Thema, allerdings kommen bei mir ganz leichte Anna-Vibes hoch (die ZDF-Weihnachtsserie aus den 80ern), deshalb könnte es unter Umständen trotzdem was für mich sein. Ein Gastauftritt von Silvia Seidel in der Folge wäre ein Traum gewesen – da lebte sie noch…
Der Anfang ist eigentlich ganz witzig, wie Bernhard und Barbara zum Ausdruck bringen, dass sie so gar keinen Bock aufs Schulfest haben

An das mit der Englischlehrerin erinnert sich wohl keiner mehr.
Unfreiwillig komisch: Riebi meint, es wären immer dieselben, die tuscheln würden. Woran das wohl liegt
Sobald das Wort „Wettbewerb“ gefallen ist, ist ja klar, worauf das hinausläuft. Also gibt’s fortan Ballettunterricht by Moni. Aber man kennt’s: Bibi und Marita haben nach zwei Minuten keinen Bock mehr und wollen einfach frei Schnauze ihr Ding machen. Egal, wer Bibi Kommandos gibt, sie pfeift drauf – und wenn’s die zweitbeste Freundin ist.
Leider ist ein Hörspiel kein Film. Also wird „so, so, so und so“ getanzt. Und dann mit Hexerei. Und ich frage mich bereits, ob das noch besser wird.
Immerhin findet Barbara immer noch die richtigen Worte, ihre indirekten Warnungen sind immer gut.
„Also, wenn ihr mich fragt…“ – „Wir fragen dich, Moni“ – da hat doch wirklich mal jemand einen uralten Gag gut abgewandelt
Natürlich ist die Ballettlehrerin Russin. Das muss so, Punkt!
Und beugen. Und strecken. Und beugen. Und strecken. Und gähnen.
Im Ernst, was soll denn der Kram? Wenn ich Ballett lernen will, höre ich doch keine Bibi-Folge. Das ist für mich einfach keine Handlung, das ist der Rhythmus, wo ich nicht mitmuss.
Immerhin entwickeln die Mädels keine Superkräfte und finden eine andere Lösung, aber die ist leider ziemlich anstrengend anzuhören.
„Dein Vater ist immer so nett, Bibi!“ – Ja, weil man ihn verweichlicht hat…
Bernhard findet Bibi „immer so vernünftig“ und alle freuen sich wie kleine Kinder, weil sie so toll sind.
Den Sketch hätte ich ja gerne gehört, ich kenne den noch nicht, aber dafür waren wohl keine Sprecher da (obwohl man irgendwas in den Hintergrund mischt). Aber klar, wenn man sagt, dass der eh ausgelutscht ist, hat man natürlich nen Grund, ihn nicht zu vertonen.
Wenn man sich bedankt, bringt das Unglück, also bitte zurücknehmen!
Nach ein bisschen Hähähähähähähä ist es Gott sei Dank schon fast wieder vorbei. Dass die Geschichte durch Tanz und nicht durch Sprechtext erzählt werden soll, haben die Freundinnen offenbar nicht ganz verstanden.
Weigand fällt auf, dass es bisher keine Action gab und lässt mal eben die Schule durch einen wildgewordenen Knallfrosch abfackeln… ja gut, nicht ganz, aber wäre witzig gewesen. So dient die Szene wohl nur dazu, die eingeschlafenen Hörer wieder wachzurütteln.
Sehr witzig: Der Erzähler meint, Bibi, Marita und Moni hätten sich das Schokoladenkuchenessen bei Riebi verdient – besser kann man die Mädels nicht dissen
Ich kann mich dem „Sääähr schööön!“ leider nicht anschließen. Es passiert quasi überhaupt nichts, man hat völlig vergessen, eine Story um das Ballett-Thema zu stricken und somit ist die Folge komplett langweilig und bei den Proben der Mädchen auch immer wieder anstrengend. Ich kann der Folge so gut wie nichts abgewinnen. Mit Blick auf die Rangliste bleibt mir hier ehrlich gesagt nur eines übrig: Mindestpunktzahl – und dabei hatte Benjamin die Latte bereits ziemlich tief gelegt.
1/10
Benjamin 59:43 Bibi