Anton träumt wildes Zeug von Graf Dracula, dann weckt Anna ihn und ist gleich pampig, weil Anton nicht von ihr träumte. Schimpft gleich weiter und zwar über Olga und die Geburtstagsfeieridee, Anton soll Rüdiger davon abbringen.
Stattdessen beteiligt sich Anton an Rüdigers Plänen und schlägt vor, heimlich in der Tanzschule Schwanenhals zu feiern.

Käme der Vorschlag von Rüdiger und/oder Olga, wäre das eher stimmig gewesen, aber von Anton? Heimlich in ein Gebäude einsteigen und dort Party machen ist schon heftig.
Rüdiger hat stattdessen völlig zusammenhanglos die Idee, Tante Dorothee mit dem Tanzlehrer zu verkuppeln. Sie mag keine Lokale, weil sie keine Raucher mag. Nicht (auch), weil sie nichts konsumieren kann?
Kurz nach acht, Anton soll nicht mehr an die Tür gehen. Herr Bohnsack meint, Olga schon mal begegnet zu sein? Aber nicht in dieser Hörspielreihe, oder?
Samstag, Geburtstag, auf in die Tanzschule! Geschenke für Karl von Mogel, das ist eine lustige Idee. Arche Lumpi, was für ein verrücktes Spiel. „Ich will aber verliebt gurren!“
Kartoffeln gegen Langeweile im Sarg. Und noch ein Spiel, und dann Streit, darin sind Vampire echt gut…
Leider klingt in dieser Szene vieles sehr aufgesetzt, sehr übertrieben, wie Erwachsene, die Kinder imitieren, das ist schade.
Plötzlich fährt Herr Schwanenhals nebst Tante Dorothee vor. Die Stimme klang im ersten Moment eher nach Onkel Dorotheus. Und wie war das noch mit „kein freundschaftlicher Kontakt zu Menschen“?
In Antons Kinderzimmer wird weitergespielt, die Musik im Hintergrund nervt und noch viel mehr nerven Annas Fragen. Dann kehren Antons Eltern zurück, damit ist die Geburtstagsfeier beendet.
Am nächsten Morgen erfährt Anton, dass Tante Dorothee die Vorstellung gestört hat mit ihrem Zähneklappern und anderen Geräusche. Um so unverständlicher, dass Herr Schwanenhals sich überhaupt für sie interessiert, wo er doch sonst so viel Wert auf gute Umgangsformen legt.
Olga auf dem Fensterbrett – sie fliegt zurück nach Paris und will Anton mitnehmen. Kein Auge hat sie zugekriegt, weil Tante Dorothee den ganzen Tag in ihrem Sarg gesungen hat! Wie auch immer das im Vampirschlaf geht… Wahrscheinlich genauso wie Schnarchen oder Streiten…
Herr Schwanenhals ist in dringenden Familienangelegenheiten unterwegs – er will Tante Dorothee seinen Eltern vorstellen. Okay… Und die Särge von Anna, Rüdiger und Lumpi hatte sie einfach zugeschraubt? Stubenarrest auf Vampirisch oder wie?
Dann fliegen die Vampire mit Rüdigers Geschenken davon und der Erzähler erzählt: „Vieles im Leben ändert sich, aber eines würde sich nie ändern: Ihre Freundschaft!“
Folge zu Ende, Serie zu Ende. Und ich denke, das ist auch gut so. Viele Elemente kehren einfach immer wieder, die Sprecher passen nicht mehr zu ihren jugendlichen Rollen, besonders diese beiden nachgeschobenen Folgen sind sehr konstruiert und eher nervig.