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140 - Alles voll verhext
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Mikosch373
dey/denen
   
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Bibi Blocksberg - Alles voll verhext (140)
Der Titel klingt sehr vielversprechend und lässt einen natürlich auf ein richtiges Hex-Chaos in Neustadt hoffen. Leider lässt das Cover aber das Schlimmste hoffen, denn Zickia mit Schweinenase ist nicht gerade das, was ich mir unter einem Hex-Chaos vorstelle. Der Text klingt bis auf Zickias Beteiligung eigentlich gut, aber nicht unbedingt nach „Alles voll verhext“.
Es geht aber ganz nett los. Bibi, wie in alten Zeiten, Dreck, indem sie mit Kartoffelbrei nach Hause fliegt, erzählt ihrer Mutter von Manias Aufgabe und Barbara erinnert sich an ihre eigene Junghexenzeit. Das stimmt den Hörer schön in die Geschichte ein und macht Lust, weiterzuhören.
Auch die Idee mit dem verhexten Hausaufgabenzettel gefällt mir gut. Das bringt irgendwie eine besondere Note rein. Nett finde ich auch den ersten Hexspruch, der Bibi mit der Hexe verbindet, die sie beaufsichtigen soll, und es ist gut, dass auch Bibi und Barbara Zickia als Aufsichtsperson seltsam finden.
Gut finde ich auch, dass man Bezug auf das Schwarzwerden der Finger nimmt. Dadurch hat man ausnahmsweise mal das Gefühl, die Autoren würden tatsächlich recherchieren. Die kleineren Unglücke sind zunächst nicht nervig, aber manche Dinge sind ein bisschen zu vorhersehbar.
Bei der Schweinesache habe ich mich ein bisschen an „Das Pferd in der Schule“ erinnert gefühlt und wie Mania sich darüber amüsiert, gefällt mir auch total. Dass sie zwar Rat weiß, aber das Kraut nicht vorrätig hat, ist eine interessante Wendung, die uns die Chance gibt, eine neue Hexe kennenzulernen, von der ich gern noch mehr hören würde.
Danach wird die Folge etwas albern. Das mit dem Haus hätte ich nicht gebraucht. Und „Alles voll verhext“ ist als Titel wirklich übertrieben, weil nur Zickia und ihr Haus kurzzeitig verhext werden. Aber alles in allem ist das völlig überraschend eine gute Folge mit Wiederhörwert. Auch wegen der Sprecher.
Denn die klingen zu meiner größten Überraschung super. Bibi scheint in Bestform zu sein und auch Zickia und Mania hören sich sehr gut an. Von der Unnatürlichkeit der letzten Folgen ist kaum etwas zu hören, wofür ich einen zusätzlichen Punkt vergebe. Heide Domanowski ist auch eine exzellente Wahl für Verbena.
Fazit: 8 von 10 Punkten
PS Den Grund für die Auswahl von Zickia passt meiner Meinung nach auch wunderbar zu Zickia, Mania und den anderen Hörspielen, in denen Zickia sich immer wieder verantwortungslos gibt. Die Botschaft der Aufgabe ist auch super.
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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27.11.2021 16:18
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27.11.2021 16:24
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Eponine
Administrator
   
Dabei seit: 30.07.2010
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Ich finde die Folge für eine Hexenfolge ganz nett gemacht.
Auch gut, dass nicht Barbara Bibis Mentor ist, sondern eine andere Hexe.
Das was schief geht war ja klar. Nur das mit dem versprechen beim hexen fand ich zum Augenrollen. Aber ansonsten recht solide gemacht.
Das mit dem Haus hat mich etwas an Baba Jaga erinnert, da hätte man vielleicht noch mehr rausholen können.
Insgesamt eine recht Hörenswerte Hexenfolge.
__________________ Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie!
~ Bernd das Brot Sprüche ~
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13.06.2022 20:31
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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Bibi Blocksberg 140 – Alles voll verhext
„Nicht den Mund offen stehen lassen, Bibi, sonst kommen Fliegen rein!“
Wirklich heiß bin ich nicht auf die Folge, sie klingt jetzt erstmal wenig vielversprechend, aber da sie von Matthias von Bornstädt ist, erhoffe ich mir ein stabiles Dialogbuch und eine Handlung, die ich nicht bereits nach fünf Minuten von A bis Z aufsagen kann.
Der Anfang ist auf jeden Fall vielversprechend und zeigt auch, dass sich von Bornstädt zufriedenstellend mit der Serie auseinandergesetzt hat. Schön auch, dass Zickia ihren selbstverliebten, arroganten Charakter behalten darf. Es dauert allerdings dann doch ein Weilchen, bis die Story mal an Fahrt aufnimmt, weil die Dialoge sehr detailliert und erklärlastig sind und erstmal diskutiert wird. Das hätte man vielleicht auch etwas straffer fassen können.
Die Katzengeräusche sind ja wieder mal erste Sahne 
Hab zuerst gedacht, was haben sie da denn am PC zusammengemixt?
Wozu der Hexkraftverstärker eigentlich gut sein soll, wird erstmal gar nicht erläutert. Bibi soll einfach machen, aber die Hintergründe bleiben nebulös.
Auch der zweite Spruch geht schief – was gerade nach dem ellenlangen Dialog über die Gefahren des Spruchs einfach klar war.
Und natürlich biegt man wieder in alte Gewohnheiten ab: Man braucht irgendeinen Trank fürs Zurückhexen – und Manias Hilfe. Sollte Mania nicht eigentlich total angefressen sein, weil Bibi versagt hat? Nee, sie lacht sogar noch drüber. Warum? Weil Zickia lustig aussieht?
Auch der Besuch bei Verbena ist irgendwie relativ überflüssig. Wenn ihr Getratsche dazu führen würde, dass Zickia gemobbt wird oder dass falsche Gerüchte über sie gestreut werden, okay, aber das ist bei 11 verbleibenden Minuten wohl wenig wahrscheinlich. Für mich ist das so eine Folge, deren Idee auf dem Papier vermutlich spannend klang, aber dann hat sich der Autor irgendwie verzettelt und es ist eine Folge ohne Mehrwert entstanden, bei der man sich die ganze Zeit fragt, wo das hinführen soll.
Auch der dritte Spruch macht für mich relativ wenig Sinn. Bibi und Zickia rätseln ja sogar noch über die Bedeutung des Hexspruchs – sollte das nicht klarer definiert sein? Und wozu sollte man einem Haus Beine anhexen und es ohne Kontrolle herumlaufen lassen? Das ist mir alles irgendwie nicht durchdacht genug. Aber immerhin gibt es hier mal ein bisschen Action und Wumms…
Natürlich kommt dann Firlefanzia an – und ganz überraschend steht sie voll auf kaputtes Zeug. Na, wer hätte das bloß gedacht…
Die Auflösung von Mania finde ich tatsächlich ganz gut und stimmig – immerhin das. Aber ansonsten hat hier für mich leider nicht so viel funktioniert. Von Bornstädt verläuft sich irgendwie in seinem Konzept und kreiert etwas relativ Belangloses, was zwar interessante Ansätze beinhaltet, diese aber nicht zu nutzen weiß. Da kommt Benjamins Nicht-Weihnachtsmarktfolge locker drüber. Schade! Aber hey… immerhin hat er’s selbst gemerkt und Kira läuft ja im Allgemeinen ganz gut. Da hat der Schuster sich also ganz auf seine Leisten konzentriert. Diese Selbstreflexion vermisse ich leider bei vielen Autoren, die für mehrere Serien schreiben…
3/10
Benjamin 77:63 Bibi
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13.05.2025 15:16
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13.05.2025 15:16
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