Eine herrlich absurde Folge: Erst mal der Vampirfasching im Hause Geiermeier, wenn auch in dessen Abwesenheit. Lumpi hat sich mit Schnuppermaul angefreundet und der hat eingeladen. Anna hilft Anton beim Verkleiden. Rüdiger ist also sehr unsanft mit Anton umgegangen – an dieser und auch einigen anderen Stellen hat man den Eindruck, das Buch wurde zum Hörspiel umgebaut, ohne die vorigen Hörspiele zu berücksichtigen.
„Nein, nicht!“ Anton klingt, als würde er im Schlaf reden, als Lumpi ihn auf dem Friedhof erschreckt.
Kleines Zwischenspiel mit Tante Dorothee, die daran erinnert, dass keine Freundschaften zu Menschen erlaubt sind.
Schnuppermaul hat eine etwas seltsame Ausdrucksweise. Was soll das mit dem Diät halten? Weil Anna übers Buffet gelacht hat? Okay, ich muss nicht alles verstehen… Anna jedenfalls verlässt wütend die Party. Schräg geht es weiter: Lumpi trinkt Saft, hat der wirklich geglaubt, da ist Blut in der Flasche?
„Im Sitzen kommt man sich leichter näher.“ Baggert Schnuppermaul da gerade Anton an? Und will sich dann auch noch „Wölfi der Kinderliebe“ nennen? Wirklich sehr schräg!
Absurd geht es weiter: Rüdiger will das Desensibilisierungsprogramm bei Psychologe
Warzenkneter Schwartenfeger machen. Um der Gerüchten zufolge zurückkehrenden Olga zu imponieren.
Der Termin findet am Samstagabend um 21.30 Uhr statt. Rudolf Camembert – uralter französischer Adel
Auch sonst eine wirklich wunderbare Szene, dieses Gestreite zwischen Anton und Rüdiger ist genial: „Ich gebe Tante Dorothee deine Adresse.“ Die Drohung ist allerdings witzlos, weiß Tante Dorothee doch seit Folge 2, wo Anton wohnt...
Die Folge endet mit schlechter Stimmung zwischen Anton und Rüdiger, Anna ward seit ihrem Abgang vom Vampirfasching nicht mehr gesehen.
Eine interessante, lustige Folge, manches zieht sich allerdings etwas in die Länge.