Wettreiten mit überholender Staubwolke. So viel Staub, dass man das Pferd nur erahnen kann und die Reiterin überhaupt nicht zu erkennen ist, hat wohl lange nicht geregnet.
Alle sind erstaunt über Barbaras Reitkünste, haben wohl Folge 11 vergessen, als sie nicht auf dem kleinen Hafersack reiten wollte.
„Gar nicht schlecht ist noch lange nicht gut!“ lernen wir vom Grafen, der sein Schlossturnier um einen Durchgang für die Damen erweitert.
Die Mütter reiten um die Wette, endlich darf Frau Martin mal aufs Pferd – kein Wunder, dass sie kein eigenes hat, lohnt sich ja gar nicht.
Schwesternschaft trinken… wäre die Gelegenheit gewesen, dass Bibi Frau Martin duzen darf, aber da war wohl die Nähe zum Neustadtversum noch zu groß.
Wettreiten mit Hexen – das ist eine tolle Szene, inklusive der Landung im Rosenbeet und des verdatterten Grafen.

Ein bisschen Hufgetrappel wäre allerdings nett gewesen, man hört ja gar nichts vom Reiten, nur ein bisschen Wind.
Ein Jugendturnier wird zusammengehext (oder auch: zusammen gehext), tiefsinnige Gespräche vorm Schlafen – bei den Müttern wie bei den Töchtern.
Die Schlossmauer zerbröckelt: „Mami hilf! Ach, ich bin ja jetzt Mami.“ Allgemeine Einladung zum Familienturnier – Bibi ist schön frech-vorlaut und die Leute kommen einfach mit, ist ja auch kein Problem, so viele Pferde und Menschen an einen anderen Ort zu bringen.
Ein Schreck für Alex, „Tina komm mal her, ich seh doppelt.“
Mütter gegen Töchter, Väter gegen Söhne… was ist mit den Erwachsenen, die keine Kinder (dabei) haben? Und gegen wen darf der arme Holger reiten? Kommt er deswegen in der Folge nicht vor?
Aber zum Schluss reiten sowieso ein Vater und eine Mutter gegeneinander. Es es passiert, was der Titel ankündigte: Mami siegt! Und
*schwupp* Folge zu Ende.
Ziemlich unterhaltsame Folge – auch wenn ich grundsätzlich den Grafen verstehe, dass er eine Veranstaltung nur für Erwachsene möchte, es muss doch nicht immer alles für alle sein.