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Mikosch373
dey/denen
   
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Ich weiß, ich weiß. Ich habe die Serie abgebrochen und wollte auch den neuen Mikosch nicht kennenlernen. Jetzt habe ich gestern aber trotzdem reingehört - eigentlich wegen dem neuen Titellied - und dann halt auch durchgezogen:
Das neue Titellied ist ein Albtraum und das ist noch untertrieben. Es hört sich total nach KI an, sowohl vom Gesang als auch von der Melodie, die eigentlich nur aus drei Tönen zu bestehen scheint. Bibis und Tinas Einsätze, die sonst wenigstens noch kurz den Schein aufrechterhalten haben, dass die Serie nicht komplett im Arsch ist, klingen jetzt natürlich extrem verkrampft und unnatürlich - so wie Susanne Bonaséwicz und Dorette Hugo nun mal inzwischen sprechen. Dazu sind die beiden nun FreundINNEN und keine FreundE mehr. Das allein finde ich nicht verwerflich, weil es mit der Zeit geht, aber diese kleine Extrasilbe zerstört das ganze Versmaß. Da hätte man das Lied umschreiben müssen. Eine absolute Fehlentscheidung, dieses so extrem beliebte und einzig original gebliebene Titellied zu ersetzen.
Die Folge selbst beginnt dann auch echt schwach. Der Postbote soll wohl an eine gewisse andere Mikosch-Folge erinnern, aber Herr Depeschnik? Plakativer geht es nicht. Und warum schreibt István Bibi und Tina? Das wirkt einfach total an den Haaren herbeigezogen. Dass István seinen Gemischtwarenladen aufgegeben hat, überrascht ebenfalls. Hoffentlich hat er sich vorher alle offenen Rechnungen von Janosch begleichen lassen. Und bei wem geht das Gestüt Szendrö denn jetzt anschreiben? Fragen über Fragen.
Natürlich ist Bibi sofort Feuer und Flamme und malt sich ein Liebeswochenende mit ihrem Mikosch aus. Der Erzähler findet dafür, dass ins Kino und in den Zirkus gehen die beiden gewöhnlichsten Gründe sind, aus denen Kinder ihre Eltern um Geld anpumpen. In welchem Jahrhundert lebst du, Junge? Alex haut den Grafen dafür um einen Computer für das Gestüt an, denn die machen dort alles immer noch mit Stift und Papier. Was nicht dazu passt, dass Mikosch später ein Handy hat. Was wiederum nicht zu Mikosch passt. Was soll der denn mit nem Handy? Der Graf klärt dann natürlich alles schon mit Frau Martin, weil Tina sich so gut mit Computern auskennt und unbedingt helfen muss, Janosch den neuen Computer zu erklären. Das kannst du dir nicht ausdenken.
Die Folge geht ähnlich fragwürdig weiter, ob das die lächerliche Tatsache ist, dass Alex meint, Mikosch sagen zu können, dass er den falschen Weg gewählt hat - Spoiler-Alert: hat er nicht - oder die noch lächerlichere Tatsache, dass Janosch den vieren eine Landkarte von den rumänischen Karpaten mitgegeben hat, ohne es zu merken. Dann muss Bibis Hexenkompass her, aber natürlich reitet Mikosch nicht neben ihr, weil er sich von allen noch am besten auskennt, nein, der reitet ganz hinten. Hä? Und als Janosch sich „Sorgen“ macht, was mehr klingt als wäre er total sauer, fragt er direkt nach Bibi und Tina, aber nicht nach dem Jungen, für den er seit Jahren verantwortlich ist und der wie ein Sohn für ihn ist. Nochmal: Hä?
Dann sind sie endlich da und István und Béla feiern noch gar nicht, weil Bibi und Tina zu blöd waren, um die Einladung richtig zu interpretieren. Beide klingen übrigens total anders. Bei Detlef Bierstedt verstehe ich es, der ist ja raus, aber wieso ist Ricardo Richter durch Allzweckwaffe Hannes Maurer ersetzt wurden? Keinen Bock auf den Scheiß? Wäre nicht die unlogischste Erklärung. Ja, und dann ist die Folge aus. Keine Feier, kein gar nix. Äh, okay, wozu hab ich das nochmal gehört?
Aber kommen wir nun zur wichtigsten Angelegenheit: Wie ist der falsche Mikosch? Nun ja, abgesehen davon, dass es mir fast körperliche Schmerzen bereitet, dass mein absoluter Lieblingscharakter aus allen Hörspielen ever nicht mehr von Björn Schalla gesprochen wird, finde ich ihn stimmlich nicht schlecht. Er klingt tatsächlich ein wenig nach dem ganz alten Mikosch, was noch dadurch verstärkt wird, dass er sich vom Sprachduktus her sehr an Björn Schalla in der Rolle orientiert. Aber er hat kein Feuer, was man an Szenen wie dem kleinen Streit mit Alex merkt, klingt oft eher gelangweilt und schüchtern als übermütig und lebenslustig und er verhaut ständig die Betonung von Baboschko. Das Pferd wird BA-boschko ausgesprochen, weil es ein ungarischer Name sein soll. Und im Ungarischen werden nun einmal alle Wörter - bis auf ein paar Ausnahmen - auf der ersten Silbe betont. Steht in jedem Ungarisch-Wörterbuch auf der ersten Seite. Genauso wie die Aussprache der einzelnen Buchstaben und Buchstabenkombinationen. Offensichtlich ist KIDDINX das aber egal, denn hier werden munter falsche Betonungen und Aussprachen rausgehauen. Nicht nur von Mikosch. Und teils auch Aussprachen, die man bei „Die ungarischen Reiter“ richtig hatte. Nun ja, ist ja nichts Neues, ist bei anderen Folgen auch, dass Ferenc nach 20 Jahren plötzlich falsch ausgesprochen wird oder Sven Hasper vergisst, dass Szendrö scharf ausgesprochen wird und nicht mit einem für das ungarische S typische Sch. Der Akzent von Janosch und Mikosch früher war auch falsch wie wir alle wissen. Aber bitte, nach so vielen Jahren könnt ihr euch doch bestimmt ein Ungarisch-Wörterbuch leisten. Oder irgendeinen Deppen hinzuziehen, der ein bisschen Ungarisch kann. Was zum F*ck ist denn so schwer daran, sich ein bisschen Mühe zu geben? Es ist aber nicht nur die Aussprache, die beim falschen Mikosch daneben ist. Dazu komme ich jetzt.
Was ich auch eine absolute Frechheit finde, ist, dass man die ganze Folge nicht dazu nutzt, Bibi und Mikosch Zeit zu zweit zu geben oder flirten zu lassen. Das findet dann nur im Mini-Hörspiel statt. Leider nicht auf besonders befriedigende Weise. Wenn ein Mikosch eines können muss, dann mit Bibi flirten. Aber auch wenn Bibi flirtet was das Zeug hält, ist Mikosch leider kalt wie ein Fisch ihr gegenüber. Er reagiert gar nicht. Und als er seinen Arm um Bibi legen soll, stößt er ein „Okay…“ aus, das man auch mit „Ach du Scheiße, ich will hier weg!“ übersetzen könnte. Na ja, immerhin will er mit ihr auf Kartoffelbrei fliegen, aber diese neue Begeisterung hat wohl nichts mit Bibi zu tun. Die Arme. Sein „Ja“ auf die Frage, ob er Bibis Verrücktheit mag, ist auch ziemlich platonisch. Na gut, danach will er dann wenigstens den Arm um Bibi legen und ist dann ein bisschen verlegen, als sie ihn bittet, noch näher zu rücken. Immerhin. Vielleicht findet der falsche Mikosch seine Zuneigung zu Bibi ja noch. Warum man dann in einem Mini-Hörspiel so viel Zeit darauf verwendet, dass Bibi Mikosch auf die Schultern steigt, ist mir aber ein Rätsel. Und dann will Mikosch Bibi auffangen und sie fliegen beide auf die Fresse. Na, wenn das keine Metapher für den Zustand der Serie ist…
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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11.07.2026 14:14
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Basti
Administrator
   
Dabei seit: 29.07.2010
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Also dass hier das Titellied still und heimlich ausgetauscht wurde, war für mich schon eine totale Überaschung.
Bei Bibi und Benjamin wusste/weiß man es schon im Vorhinein. Hier hatte keine etwas geahnt.
Wobei ich immer gesagt habe, dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit sein dürfte, dass sie auch bei Bibi & Tina das Titellied austauschen werden.
Nun ist es also so weit.
Ich persönlich finde das alte Titellied auch deutlich besser. Dass das neue wie KI klingt, kann ich so jetzt nicht sagen. Liegt vielleicht aber auch daran, dass KI immer besser klingt, keine Ahnung.
Dass es nun FreundINNEN heißen muss, ist ja klar. Dass man sich über die Extra-Silbe beschwert, geht für mich in die gleiche Richtung wie diejenigen, die meinen, dass das Gender-Sternchen die Sprache versaut.
Ich bin mir nahezu sicher, dass man kaum über diese zusätzliche Silbe reden würde, würde man die andere Version nicht kennen.
Zum neuen Mikosch: Ich weiß nicht, ob mir die neue Stimme aufgefallen wäre, hätte ich im Vorfeld nicht gewusst, dass der Sprecher ausgetauscht wurde. Aber dazu höre ich vermutlich zu selten Bibi & Tina bzw. Mikosch-Folgen.
Ich finde, sie haben auf jeden Fall stimmlich wieder eine gute Wahl getroffen.
Zur Folge:
Insgesamt finde ich die Folge recht atmosphärisch. Mir gefällt schon anfangs die Szene mit dem Briefträger.
Auch auf dem Wanderritt mit dem Regen, der Höhle, dem Wald kommt die Atmosphäre schon ganz gut rüber. Also ich habe insgesamt recht gerne zugehört.
Inhaltlich fehlt mir aber einiges. Das ist irgendwie nichts halbes und nichts ganzes.
Warum genau müssen sie tagelang dorthin reiten? Hab ich was verpasst? Warum gehen nicht andere Verkehrsmittel?
Warum zum Teufel wird in dem Brief "nächster Montag" geschrieben und nicht das Datum??? Nur damit die ganze Folge auf dieses Missverständnis aufbauen kann?
Ohne Worte.
Naja und dann bleibt man halt ne Woche länger, ist doch kein Problem, trotz Ostern.
Irgendwie vergingen mir auch die Tage zu schnell. Ich müsste nochmal genau hinhören, aber gefühlt war ein neuer Tag, obwohl im Hörspiel weder Nacht war noch irgendwie mehr Zeit verstrichen ist.
Ja, also insgesamt ne komische Folge. Nett zu hören, nervt mich nicht, aber kein Highlight.
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11.07.2026 15:58
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11.07.2026 15:58
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Mangobanane
Juniordetektiv
   
Dabei seit: 15.02.2017
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Bibi & Tina 125 - Im ungarischen Wald
Achtung, Spoiler!
Nichtssagend, ohne ein Fünkchen Handlung und mit unglaubwürdigen Entscheidungen und Dialogen zum Fremdschämen gefüllt. Die neue Titelmelodie und der neue Mikosch sind hier wirklich das kleinste Problem.
39 Minuten lang passiert überhaupt rein gar nichts, außer dass Mikosch und Alex sich mal kurz in die Wolle kriegen, weil Alex meint, schlauer zu sein, als der Typ, der den ganzen Tag nichts anderes macht, als durch die Puszta zu reiten. Die ganze "Geschichte" besteht komplett aus Geschlechterklischees, die auf die dümmste Art und Weise eingeflochten werden. Klar, die Mädels stimmen um des Alex' Willen zu, einen stundenlang zurückgelegten Weg komplett zurück zu reiten, anstatt dass Bibi mal eben kurz hext. Ulli Herzog würde im Strahl kotzen. Da fragt man sich, warum das Argument, dass Bibi ja hexen kann, für die Erwachsenen immer noch als Grund ausreicht, warum die Kinder alleine losreiten dürfen, denn sogar ihre Freunde hassen ihre Hexerei inzwischen. Das ist einfach völlig inkonsequent.
Absolute Fremdscham-Momente dann die Szenen mit der Bärin und den Wölfen. Bibi überlegt erst mal lang und breit, hext dann so dermaßen entspannt und erklärt vorab natürlich auch noch, wie sie auf den Spruch gekommen ist, während die Bärin offenbar in Super-Zeitlupe auf die Kinder zu...rennt. Und dann hat Bibi plötzlich selber keinen Bock mehr aufs Hexen und "redet" erstmal mit einem Rudel Wölfe, weil sie ja für den einen Spruch "ganz viel Hexkraft verbraucht" hat. Was für ein Rotz.
Die Krönung ist dann das fehlende Datum auf der Einladung, was zur Hölle?!? Schreib doch gleich "am Tag nach Sonntag nach dem zweiten Vollmond im dritten Jahresviertel", dann weiß man wenigstens gleich, was gemeint ist. Aber hey... bleiben wir halt alle noch ne Woche länger. Dass Tina sich so gut mit Computern auskennt und Janosch sich natürlich gerne einen schenken lässt, brauche ich da nicht mehr zu kommentieren. Immerhin hat Janosch nicht wirklich noch bei Susanne angerufen, um sie mal fett verrückt zu machen (das soll WAS genau bringen?!? Dass sie ganz hysterisch auf den Butterkuchen im Ofen starrt und "Ojemine, ich bin schuld, was mach ich nur?" vor sich hinbrabbelt?). Auch famos, wie das Wettreiten zu Beginn mittlerweile zerlabert wird - "Warum gibst du nicht auf?" - häää? Mal ganz davon abgesehen, dass die Geschichte überhaupt keinen Spannungsbogen entwickelt (ist ja nicht so, dass man auf so einem Abenteuerritt nicht genügend Möglichkeiten dafür hätte...), bis Markus Dittrich dann super-innovativ das obligatorische Unwetter einfällt, das geht ja immer gut.
Hab echt überlegt, wofür man hier Punkte geben kann. Die Antwort ist einfach: Für gar nichts. Was seit der 112 mit der Serie passiert ist, ist einfach nur noch gruselig. Die einzige wirklich gute Folge seitdem war die 120. Eine von 13, das ist schon ne Leistung,
1/10
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11.07.2026 23:03
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11.07.2026 23:17
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
Beiträge: 1.451
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...Klappentext skippen, Titellied skippen… besser nicht auf die Folge eingestimmt als schlecht eingestimmt, das neue Liedchen trifft einfach überhaupt nicht meinen Geschmack...
Los geht’s mit – Überraschung! – Wettreiten. Auch wenn die Unterhaltung eher klingt, als würde man gerade ein Brettspiel spielen. Dann trifft man auf Postbote Depeschnik. Die erste Ungarnreise begann auch mit einem Postboten und einem Brief, allerdings nicht mit einer Einladung.
Bibi und Tina werden nebst Alex nach Ungarn zu einem Fest gebeten. Konstruiert, aber irgendwie muss die Geschichte ja in Gang kommen. Wer soll die Bahnkarten bezahlen? Das Taschengeld reicht nicht, da muss Frau Martin wohl einspringen, denken sich die Mädchen! Mal so eben, wo das Geld doch ständig knapp ist. An die neue Frau Martin habe ich mich immer noch nicht gewöhnt. Und der ganze Dialog ist so gestelzt, als reden Fremde möglichst höflich miteinander. Nicht schön.
Das Finanzproblem löst sich: Der Graf zahlt, sogar noch gleich für die Pferde mit, denn Alex hat die Idee, Gut Szendrö einen Computer zu spendieren, ihn selbst hinzubringen und zu erklären. Letzteres könnte Tina besser, also dürfen Bibi und Tina mit. Okay, dafür ist es ein Hörspiel…
Gleich am nächsten Tag geht es auf die Fahrt, die mehr als 12 Stunden dauert. Arme Pferde.
Die Neubesetzung von Mikosch ist ganz okay, allerdings ist er mir zu dicht am (jungen) Alex, da kommt mein nur mäßig ausgeprägte Stimmerkennung gelegentlich durcheinander. Und die Aussprache von „Baboschko“ könnte ihm auch mal jemand erklären.
Über übliche Aufstehzeiten auf Reiterhöfen und Gestüten sinnieren wir jetzt nicht, auch nicht über den Hals-über-Kopf-Aufbruch in den Zwei-Tagesritt.
Im weiteren geht es ums Kartenlesen, um „Bärenmamas“ (blöde Verniedlichung), um die richtige Richtung… die Stimmung am ersten Lagerfeuer ist ganz nett, aber ansonsten schwankt es jetzt zwischen nervig und langweilig, allzuoft wirkt die Unterhaltung sehr künstlich. Und dazu noch "so sind Jungs halt". Was soll das?
Bibi schlägt vor, einen Hexenkompass zu hexen, die Jungs sind dagegen: „Deswegen hexen?“ „Wir sind doch nicht blöd“. Nee, lieber reiten wir den halben Tagesritt zurück… Alle studieren emsig die Karte, die Janosch auch noch mit handschriftlichen Notizen ergänzt hat – endlich fällt auf, dass es die falsche Karte ist. Ich habe keine Ahnung von den geographischen Gegebenheiten, wie ähnlich die Landschaften sind, aber „stumme Karten“, ohne irgendwelche Namen (Orte, Hügel, Wegmarken…) kenne ich nur aus dem Erdkundeunterricht – da musste man dann den Atlas danebenlegen und selbst beschriften. Dazu die Frage, warum Janosch nicht darauf geachtet hat, welche Karte er rausgibt. Oder warum er nicht zusammen mit den Vieren anhand der Karte den Weg besprochen hat…
Jedenfalls ist das nun der äußerste Notfall, jetzt MUSS Bibi hexen!
Am nächsten Morgen geht’s los und prompt gerät man in einen Wolkenbruch, und sucht Zuflucht in einer Höhle. Nicht mal Mikosch kommt auf die Idee, dass sich dort Tiere aufhalten könnten und so darf Bibi tatsächlich noch mal hexen. Aber wie! Erst muss sie aufgefordert werden, dann überlegen, dann erklären. Die Braunbärin wartet freundlicherweise so lange.
Ein Rudel Wölfe vor der Höhle und Bibi fragt erstmal, ob es wirklich nötig ist, die zu verhexen, sie hat schon so viel Hexkraft verbraucht. Und dann redet sie mit den Wölfen und erklärt…
Es folgt die Rettung, die Ankunft auf dem Hof… Und dann, zur Krönung: Es war erst der nächste Montag gemeint. Ernsthaft? Man lädt Leute ein und schreibt kein konkretes Datum dazu? Aber egal, man bleibt einfach die ganze Woche über da. Vergessen ist der Computer und wie lange die Osterferien sind, fragen wir auch lieber nicht.
Gab schon schlimmere Folgen, einen gewissen Unterhaltungswert hat diese immer noch, aber Lust aufs Nochmal-Hören macht sie auch nicht gerade.
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19.08.2026 12:56
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Vanillepudding
Grauer Töröö

Dabei seit: 25.08.2026
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Spiel-Beiträge: 31
1. Experte: Kira Kolumna
2. Experte: Die drei ???
3. Experte: Die drei !!!
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| Zitat von Miyru: | Was mich sehr verwirrt, ist "schlafen wie ein Bär" ein Ausdruck, der häufig verwendet wird, in anderen Regionen Deutschlands oder so? Und "böhmische Dörfer", von einer 13-jährigen?
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Ja, ist geläufig, also ich kenne es zumindest aus Schleswig-Holstein und aus Franken (und ja, "böhmische Dörfer" scheint mir auch nicht total abwegig zu sein, je nach Dreizehnjähriger halt 
).
Die Folge selbst fand ich wirklich langweilig. Was schade ist, denn das Waldsetting war eigentlich ganz nett aufgebaut und hätte stimmungsvoller werden können. Auf den Stimmungsaufbau wird aber wenig Wert gelegt, eher auf ein paar Handlungselemente und (leider eher hölzerne) Dialoge. Die Story ist aber einigermaßen dünn und zudem in sich teils widersprüchlich; bei Nebensachen finde ich das nicht so tragisch, auch über Inkohärenzen im Serienuniversum kann ich meist hinwegsehen. Aber dass hier Bibis Hexkraft und die Sache mit der Karte nirgends im Lektorat aufgefallen zu sein scheinen, wundert mich schon. Aber es spricht für die vielleicht hastige und wenig durchdachte Produktion, ebenso wie die häufig falsche Aussprache des Ungarischen.
Ich schließe mich auch Mangobanane und HildaW an, dass die Geschlechterklischees in dieser Folge nochmal schlimmer sind. Insbesondere dieses 'Jungs sind so' fand ich für 2026 doch arg irritierend, wo ich eigentlich gehofft hatte, dass wir in Kindermedien nicht mehr so starke Rollenzuschreibungen haben. In dem entsprechenden Dialog hatte ich aber fast das Gefühl, ich würde irgendeinem Hallmark-Romance-Film zuhören.
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13.09.2026 16:57
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