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072 - Der geheimnisvolle Falke
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Mikosch373
dey/denen
   
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Bibi & Tina - Der geheimnisvolle Falke (072)
Der Titel ist zwar klangvoll, passt aber nicht wirklich. Den Falken habe ich jedenfalls nicht als besonders geheimnisvoll in Erinnerung. Der Klappentext macht mir auch so gar keine Lust auf die Folge. Dem Cover kann ich auch nicht so viel abgewinnen, der Falke ist irgendwie hässlich gezeichnet und Bruno ist sowieso immer so übertrieben vermenschlicht gezeichnet mit den buschigen Augenbrauen und dem überdimensionierten Kopf.
Der Anfang ist schon lahm mit dem Falken und Bibi, die nicht rafft, dass das ein Wildtier ist. Danach plätschert es erstmal vor sich hin und wieder verpasst man die Gelegenheit, Förster Buchfink und Robert mal beide direkt auftauchen zu lassen. Das Gelaber über den Falken finde ich auch nicht besonders spannend, auch wenn Förster Buchfink sichtlich Spaß bei der Arbeit zu haben scheint. Das Versteckspielen mit dem Falken hört sich auch total kindisch an.
Als Herr Motzke auftaucht, benehmen Bibi und Tina sich wirklich unverschämt. Sie kennen den Mann nicht und machen ihn direkt an, von wegen, Diana sei bestimmt nicht ohne Grund ausgebüxt und ihr würde es beim Förster besser gehen als bei ihm. Ich meine, geht’s noch? Dass der Erzähler ihn danach als unsympathisch bezeichnet und dass er überhaupt Motzke mit Nachnamen heißt, sagt schon alles über die Folge.
Das mit Cleopatra hätte ich auch nicht gebraucht. Irgendwie musste man die Folge wohl füllen, aber so? Da hätte ich lieber mehr über die Geschichte der Familie von Falkenstein und über die Etymologie des Namens Falkenstein gehört. Außerdem finde ich die Botschaft schwierig, dass man ein Tierchen immer behalten darf und alles immer gut ausgehen muss. Aber dann schön das Tierchen vergessen und nie wieder erwähnen…
Allzu viel kann ich zu der Folge gar nicht sagen. Sie ist wirklich schlecht, hat überhaupt keinen Spannungsbogen und es muss natürlich auf Teufel komm raus ein Happy End geben. Dazu ein blödes Tier und nervige Kinder, diesmal Bibi, Tina und Alex. Schade, dass man nicht mehr über das Gemälde und die Urkunde erzählt und später nur eine mittelalterliche Rettungsstory draus gemacht hat.
Fazit: 1 von 10 Punkten
__________________ Ich möchte bitte in Zukunft mit den Pronomen dey/denen angesprochen werden:
Beispielsätze:
Dey hat das Telefon abgehoben.
Ist das deren Hund?
Ich bin denen erst kürzlich begegnet.
Ich verstehe dey so gut.
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30.11.2023 14:39
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HildaW
Junghexe
Dabei seit: 04.04.2024
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Ein Graufalke im Gebüsch, Bibi will ihn einfach mal anfassen: „Er ist doch verletzt“.
Der Vogel wird tierzärztlich versorgt, fliegt wieder und bekommt den Namen „Diana“ verpasst. So weit, so friedlich.
„Ein zahmes Falkenmädchen in Falkenstein“, amüsiert sich der Graf. Aber eigentlich interessiert er sich mehr für ein gefundenes Bild bzw. dessen Rahmen.
Etwas Infos über Arbeit mit Falken… fand ich eher langweilig.
Und dann beginnt dieses nervige Drama, dass man ein soeben erst gefundenes Tier wieder hergeben muss.
Mit dem Falkner aus Rotenbrunn hätte die Geschichte interessant werden können. Aber stattdessen wird der Typ bloß angezickt, ohne irgendetwas getan zu haben, er möchte einfach nur seinen Falken zurück. Warum er nicht gleich zum Förster weiterfahren und den Vogel abholen kann, ist auch irgendwie unklar, als Falkner wird er doch wohl einen Transportkäfig haben.
Die seltsamen Spendensammlungspläne werden zum Glück nur erzählt, man muss als Zuhörer nicht noch überall dabei sein.
Abschiedsdrama und ein kleiner Showdown, vor einem Laubbläser rennt Cleopatra davon, vor einer nahenden Dampflok nicht… Und nun kauft der Graf doch den Falken und somit bleibt Diana in Falkenstein und zufällig kommt gerade noch ein Falke vorbeigeflogen, welch Zufall.
Sehr unschön anzuhören. Natürlich kann man es bedauern, ein Fundtier nicht behalten zu können, aber bei Bibi und Tina wird da immer gleich so ein überzogenes Drama draus. Und gehext wird auch kaum, das finde ich immer schade.
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08.09.2025 15:07
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Rückkehrer
Grauer Töröö

Dabei seit: 10.04.2025
Beiträge: 92
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Jede weitere inhaltliche Kommentierung der Folge würde nur zu Wiederholungen führen, das einzige, was ich hinzufügen möchte ist, dass sie bei Erscheinungsdatum vielleicht noch für mehr Irritationen gesorgt hat, als bei heutigem Anhören, wie es bei mir passiert ist.
Damals begannen sich ja langsam die ersten sichtbaren Risse durch die generelle Qualität der Hörspiele zu ziehen, aber man war eben noch einen gewissen Grundstandard gewöhnt. Im Herbst 2026, wo man wirklich gar nichts mehr von der Reihe erwartet und Drehbuchautoren, Sprecher und Geräuschemacher noch auf Autopilot arbeiten, ist sie einfach nur "noch eine" Folge zum Vergessen.
Schematisch erzählt, langweilig (20 Minuten, und die 5 Freunde waren immer noch bei der Vorrede), Wikipedia-Textbausteine, kindische Tierverklärung - also alles genau die Prompts, mit denen Kiddinx bei der Storyvorbereitung seine KI füttert. Im Jahr 2012 war das alles vielleicht ein besorgniserregendes Signal - heute, 14 Jahre später, ist es zum Standard geworden, auf den die Reihe herabgesunken ist.
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23.09.2026 16:33
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