Also was klassische Noten angeht, da ist ja eigentlich allen bekannt, dass sie oft auch subjekte Wahrnehmungen sind und gar nicht immer wirklich objektiv irgendeinen Leistungsstand eines Kindes widerspiegeln können.
Von daher können unterschiedliche Lehrer sicherlich zu unterschiedlichen Noten führen.
Aber ob jemand grundsätzlich ein Fach beherrscht oder eben nicht, ist nach meinen Erfahrungen eher selten der Fall.
Was zu beobachten ist, ist dann ein generelles Lernverhalten eines Kindes.
Bspw. war es in den Klassen 5 und 6 noch mega motivert, dann aber aufgrund von Pubertät oder privaten Erlebnissen wandelt sich das komplette Lernverhalten.
Oder natürlich auch der umgekehrte Fall: Es macht irgendwann "Klick" und das Kind ist auf einmal viel motivierter in der Schule und macht deutlich bessere Lernfortschritte.
Konkret bei Mathe kann es natürlich auch mal sein, dass ein Unterthema einem Schüler besonders gut liegt während das nächste vielleicht nicht mehr so seins ist.
Aber trotz allem: In einer Folge zu sagen, Bibi sei gut in Mathe und in anderen Folgen heißt es immer wieder, dass sie dort eine totale Niete sei und ohne Nachhilfe gar nichts verstehen würde... also das ist für mich dann doch eher ein Fehler.
Vor allem weil dazwischen ja eigentlich auch keine Jahre liegen. Sie ist ja immer noch 13.